25.05.2017

Fuchtel bringt Förderzusage gleich mit

Breitbandausbau: Bürgermeister erhält Zuwendungsbescheid aus Berlin / Tourismus hat weiteres Potenzial

Egenhausen: Mit dem Breitbandausbau in Egenhausen geht es voran. Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel hat Bürgermeister Sven Holder einen positiven Zuwendungsbescheid aus Berlin mitgebracht. Der Bund stellt 47.600 Euro für Beratungsleistungen bereit. 

Unterzeichnet ist die Urkunde mit dem Bundesadler von Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. Demnach erhält Egenhausen finanzielle Rückendeckung für die Planung zum weiteren Ausbau des schnellen Internets. Ziel des Bundes sei, so Fuchtel, den Ausbau des Breitbandnetzes stark zu forcieren: „Gerade für den ländlichen Raum ist das für die Zukunft extrem wichtig. Hier besteht ein direkter Zusammenhang!“ Deshalb habe der Bund zwei Milliarden Euro dafür zur Verfügung gestellt, wovon jetzt auch Egenhausen profitiere.

„Die Gemeinde ist mit der Unterstützung direkt aus Berlin sehr zufrieden“, bedankte sich Bürgermeister Sven Holder. Doch auch ohne den Förderbescheid aus der Bundeshauptstadt sei der CDU-Bundestagsabgeordnete ein gern gesehener Gast in der Gemeinde, versicherte Sven Holder. Der Staatssekretär besuche ihn seit seinem Amtsantritt als Rathauschef nun schon wiederholt. „Das zeugt davon, dass sie mit den Bürgermeistern in einem sehr guten Kontakt stehen“, sagte er, „mich freut’s unheimlich, dass Sie in ihrem Wahlkreis trotz der vielen Verpflichtungen als Staatssekretär so präsent sind.“

„Der Bürger ist Kunde in einer Demokratie“, betonte Fuchtel, deshalb seien die regelmäßigen Begegnungen in den Kommunen für ihn keine Pflichttermine, sondern wichtige Gesprächsrunden, um zu hören, wo der Schuh drückt. „Ich möchte nicht nur eine gute Marke als Politiker sein, sondern auch ein guter Zuhörer.“

Im Nordschwarzwald sollte auch der Tourismus weiter ausgebaut werden, sagte Fuchtel bei diesem Besuch. Hier gebe es viele kleine Mosaiksteinchen, die zusammengeführt werden können. „Wir brauchen im Tourismus mehr Mitdenker, die Ereignisse schaffen“, sagte Fuchel, „um die Tourismus-Area möglichst bis zur Autobahn zu führen.“

Der ländliche Raum stehe für Heimat und Innovation. Egenhausen sei eine interessante Kommune, die mit ihrer Infrastruktur beste Voraussetzungen für eine lebendige Gastgebergemeinde biete, betonte der Politiker, der auf ein neues Bundesprogramm verwies, aus dem sich Zuschüsse zur Förderung der Elektromobilität schöpfen ließen.

Mit seinen Ideen rannte Fuchtel beim Egenhausener Bürgermeister offene Türen ein. „Wir müssen wieder neue touristische Akzente im Sinne der Naherholung setzen“, pflichtete ihm Holder bei, dann gäbe es auch mehr Anreize, um in den Nordschwarzwald zu reisen. Egenhausen habe mit dem Erholungsgebiet am Kapf im Übrigen ein Juwel. Der Bürgermeister dankte für die Unterstützung des ländlichen Raumes durch den direkt gewählten Abgeordneten und seine Ideen, die sicher wieder in die Gemeindepolitik einfließen würden. 

fuholder

Eine Förderzusage aus Berlin macht Freude in Egenhausen: der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (links) bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides für die Planung des Breitbandausbaus an Bürgermeister Sven Holder.

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