06.06.2017

KfW unterstützt Mittelstand

Investition: Vorstandsmitglied in Bad Wildbad / Hengster: Mittelstand Rückgrat der Volkswirtschaft / Fuchtel: Innovative Leistung / DEHOGA wichtiger Partner /

KfW unterstützt MittelstandBeeindruckt von der Leistung der Eigentümerfamilie Mokni zeigte sich Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe, bei ihrem Besuch in Bad Wildbad. Unser Foto zeigt (von links): CDU-Stadtverbandsvorsitzender Jochen Borg, Sophie Schuhmann (Wirtschaftsförderung Kreis Calw), Thomas Thurm (CDU-Mittelstandsvereinigung MIT), der stellvertretende Landrat Dr. Frank Wiehe, Mohamed Mokni, KfW-Vorstandsmitglied Dr. Ingrid Hengster, Selim Mokni, Erika Mokni, Hans Neuweiler (stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse), MIT-Vorsitzender Markus Schindele, Walter Knaus von der städtischen Bauverwaltung und Bürgermeister Klaus Mack.

Bad Wildbad. Das Hotel- und Gaststättengewerbe stand im Mittelpunkt des Besuchs der Chefin des Mittelstandsprogramms in der KfW, Dr. Ingrid Hengster. So fand sich das Vorstandsmitglied aus Frankfurt auf Einladung des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel im früheren Königlichen Palais von Bad Wildbad ein, das die Eigentümerfamilie Mokni erfolgreich als Hotel wiedereröffnet hat. 

Am Beispiel von Mokni´s Palais Hotel & Spa wurde deutlich, dass die KfW gerade auch für Hotelbetriebe unterschiedlicher Betriebsgrößen wirksame Mittelstandsförderung betreibt und passgenaue Angebote macht. Auch Fuchtel ist überzeugt: „An diesem Beispiel wird deutlich, wie Mittelstandsmaßnahmen positiv zusammenwirken!“ Familie Mokni zeige innovative Leistung. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) sei dabei ein wichtiger Partner.

Als die für die Inlandsförderung verantwortliche Bankerin im früheren Königlichen Palais eintrifft, lobt sie den Unternehmermut der Eigentümerfamilie. „Der deutsche Mittelstand mit seinen Unternehmerpersönlichkeiten ist das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft“, betont Dr. Ingrid Hengster, „um erfolgreich zu sein, benötigen Unternehmer Mut, Weitsicht und steten Willen, den Betrieb weiterzuentwickeln.“

Als Bank hinter den Banken arbeite die KfW in den Regionen mit den Landesförderinstituten und allen Säulen der Kreditwirtschaft zusammen. „Das ist die Basis der erfolgreichen Förderung, denn die Banker vor Ort kennen die Unternehmer und die Umgebung sehr gut. Deshalb können sie die Finanzierungsanfragen bestens einschätzen.“

Hengster war einer Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel gefolgt, der das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als Staatssekretär in Kreditausschuss und Aufsichtsrat der KfW vertritt, um sich vor Ort ein Bild von den durch die KfW finanzierten Unternehmen zu machen.

Von Mohamed Mokni erfuhr das Vorstandsmitglied, wie die Familie mit Hilfe der KfW aus dem früheren Staatsbetrieb ein florierendes Hotel schuf, „weil wir überzeugt von Bad Wildbad sind.“ Dabei habe er lange Zeit auf die Gelegenheit warten müssen, das historische Haus direkt gegenüber seinem Hotel Rossini überhaupt erwerben zu können. Mit 120 Zimmern habe Mokni’s Palais Hotel & SPA „Potenzial nach oben“. Weitere Sanierungsschritte sollen folgen. Denn Sohn Selim Mokni ist in den Familienbetrieb eingestiegen.

Bürgermeister Klaus Mack erwähnte die glanzvollen Zeiten des Königlichen Palais, das Reinhard Fischer Ende des 18. Jahrhunderts für Herzog Friedrich II., später König von Württemberg, schuf und das über 40 Jahre danach im Auftrag von dessen Sohn Wilhelm I. zum Königlichen Badhotel umgebaut wurde. Gekrönte Häupter trafen sich in der Folgezeit an diesem Ort.

Durch das Kurwesen erlebte Bad Wildbad seinen zweiten Aufschwung, der mit der Gesundheitsreform allerdings ein jähes Ende fand. Heute sei die Sanierung von Bad Wildbad eine Daueraufgabe, in die sich die Bürger vorbildlich einbringen, so Mack. Private Investoren wie Familie Mokni würden zum Aufblühen dieser Stadt beitragen: „Davor habe ich großen Respekt!“ Ohne staatliche Förderung seien die Investitionen jedoch nicht zu stemmen, machte der Rathauschef deutlich.

„Wir fühlen uns als Bank auch verantwortlich für die kommunale Entwicklung“, betonte Hans Neuweiler, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Pforzheim Calw. Schon mit dem gegenüberliegenden Hotel Rossini hätten die Eigentümer ihr Können bewiesen. Solche Leistungen könnten aber nur erbracht werden, wenn die ganze Familie mitziehe.

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