19.06.2017

Arbeit in Griechenland nimmt immer mehr Konturen an

Politik: Hochrangiges Treffen mit Minister Wolf / Nächste große Schritte besprochen / Großveranstaltung in Sindelfingen / Stärkere Beteiligung der Auslandsgriechen

Arbeit in Griechenland nimmt immer mehr Konturen anWichtige Zusammenkunft für den weiteren Weg der DGV in Stuttgart (von links): Minister Guido Wolf, Gouverneur Petros Tatoulis, Präsident Roger Kehle, KEDE-Beauftragter Christodoulos Mamsakos, Parlamentarischer Staatssekretär Hans Joachim Fuchtel und DGV-Koordinator Lothar Großklaus. Foto: Ministerium

Calw / Freudenstadt / Stuttgart / Sindelfingen. Die Arbeit des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel in seiner Funktion als Beauftragter von Bundeskanzlerin Angela Merkel für die Deutsch-Griechische Versammlung (DGV) nimmt immer stärkere Konturen an: Jetzt hatte Guido Wolf als Europaminister des Landes Baden-Württemberg eingeladen, um an weiteren Konzepten einer stärkeren Einbeziehung von Auslandsgriechen mitzuwirken.

Eine hochrangige Delegation aus Griechenland mit dem Gouverneur des Peloponnes, Petros Tatoulis, dem Beauftragten des griechischen Städtetages (KEDE), Christodoulos Mamsakos, und weiteren führenden Vertretern war nach Stuttgart gekommen, um mit dem für diesen Aufgabenbereich zuständigen Vizepräsidenten des deutschen Städte- und Gemeindebundes, Roger Kehle, zugleich Präsident des baden-württembergischen Gemeindetages, in Beisein von Minister Wolf und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Fuchtel die nächsten Schritte abzustimmen. Mit am Tisch saßen weitere Akteure wie der ehemalige stellvertretende Landrat von Vorpommern-Rügen, Lothar Großklaus, der DGV-Koordinator für Ostdeutschland ist.

„Nachdem jetzt ein dichtes Netzwerk besteht, geht es um die stärkere Nutzung des Potenzials der Auslandsgriechen für noch mehr Kooperation“, betonte Fuchtel. Wie der Staatssekretär ausführte, beginne das schon zu wirken. So interessierten sich wieder mehr Griechen für Investitionen in ihrem Herkunftsland. Daran zu arbeiten, koste dem Staat kein Geld. „Je mehr die Strukturen erneuert sind, umso mehr wird dies greifen", ist sich der CDU-Politiker sicher. Jeder Weg beginne mit den ersten Schritten, und man müsse im Interesse Europas diese tun.

Die griechischen Vertreter sehen dies ähnlich. "Wir haben zueinander gefunden und Vertrauen aufgebaut. So ist die kommunale Ebene zusammengekommen“, betonte Beauftragter Mamsakos. Die griechischen Bürgermeister seien den deutschen Kollegen dafür sehr dankbar.

Da der Ballungsraum Stuttgart zu den Regionen gehört, die die meisten griechischstämmigen Bewohner hat, wird die nächste Deutsch-Griechische Versammlung in Sindelfingen stattfinden. Minister Wolf sicherte zu, dieses Vorhaben aus voller Überzeugung zu unterstützen und zeigte sich äußerst erfreut, dass Baden-Württemberg dafür ausgewählt worden ist.

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