31.07.2017

Und wieder hilft das Netzwerk

Hilfsaktion: SOS-Notruf an Helfende Hände / Fuchtel findet schnelle Lösung / Betten für afrikanische Waisenkinder /

Und wieder hilft das Netzwerk  Begeisterung über die gelungene Hilfsaktion der Helfende Hände für Burundi und Mauretanien (von links): Vorsitzender Günter Seibold aus Salzstetten, Monika Siedner aus Nagold, der Parlamentarische Staatssekretär Hans Joachim Fuchtel und Claus Bannert mit den überreichten Bildern. Foto: Walser

Nagold / Waldachtal. Der Ruf der „Helfenden Hände“ nach mindestens 150 Kinderbetten und weiterer Waren für Burundi und Mauretanien verhallte nicht ungehört. Wieder einmal funktionierte das Netzwerk des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel. Schon wurden die dringend benötigten Hilfsgüter im Großcontainer auf den Weg Richtung Afrika gebracht.

„Damit können wir auf die Schnelle den Ärmsten der Armen konkret helfen und die Basis für eine völlig neue Ausgangslage schaffen“, freute sich der geschäftsführende Vorsitzende Günter Seibold aus Salzstetten über die unbürokratische und rasche Hilfestellung. Ausgangspunkt für den Ruf nach Unterstützung war eine Vorstandssitzung des Vereins „Helfende Hände“ gewesen, bei der der SOS-Notruf einging: In den beiden unterschiedlichen Ländern Afrikas herrsche eine katastrophale Versorgungssituation für Waisenkinder. Daher die dringende Bitte an die Helfende Hände um Unterstützung.

Initiator und Gründungsmitglied Hans Joachim Fuchtel wurde angesprochen. Der wiederum beriet sich mit Claus Bannert aus Calw. Letzterer wusste von einer Kinderklinik auf der Nordseeinsel Föhr, die einer neuen Verwendung zugeführt werden sollte. „Der Rest geschah wie geschmiert", erinnert sich Geschäftsführerin Monika Siedner. Der Vorsitzende fuhr mit einem Team von Freiwilligen auf die Insel und die zwischenzeitlich angekommenen Container konnten eigenhändig gepackt werden.

Grund genug für den Vorsitzenden Seibold und die Geschäftsführerin, sich stellvertretend für den Verein und die Waisenkinder zu bedanken. Da die Ladung direkt von der Nordseeinsel nach Afrika verschifft wird, wurden Fuchtel und Bannert als Andenken an diesen großartigen humanitären Einsatz Bilder überreicht mit dem Hinweis: "Lasst uns daran denken, wie dadurch 150 Kinder endlich ein Bett und bessere Verhältnisse bekommen." Die beiden Vermittler waren von den Worten des Vorsitzenden sehr gerührt.

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