01.08.2017

„MoFu“ bei den Kreidler-Freunden

Ausfahrt: Hans-Joachim Fuchtel mit Roland Maier auf Zweirad-Tour / Mit 16 Jahren stolzer Besitzer einer eigenen Maschine

„MoFu“ bei den Kreidler-Freunden„MoFu“ Hans-Joachim Fuchtel (Mitte, mit Helm) als Sozius des Wildbergers Roland Maier beim Ahldorfer Kreidler-Treffen, umringt von jungen Markenfans.

Horb / Wildberg. Für zwei Stunden drehte sich die Zeit für den Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel zurück, als ihn alle Welt nur den „MoFu“ nannte. Ort der Handlung: die Party der Kreidler-Freunde Horb bei der Grillhütte im Stadtteil Ahldorf. Dorthin war der Bundestagsabgeordnete als Sozius von Roland Maier aus Wildberg mitgefahren.

Mit 16 Jahren war Fuchtel – wie zu jener Zeit üblich – unter die motorisierten Zweiradfahrer gegangen. Zum Namen „MoFu“ kam es ganz einfach: die Abkürzung steht für „Moped“ und „Fuchtel“. Für 200 Deutsche Mark hatte er damals eine Kreidler-Florett aus dem Jahre 1959 erstanden – allerdings schon mit dem Komfort eines Beinschutzschildes. Aufgrund ihres Alters war die Maschine zwar nur mit einer Drei-Gang-Handschaltung ausgestattet, doch dafür äußerst zuverlässig, wie Fuchtel den Kreidler-Freunden berichtete.

In Ahldorf wurde er mit Freude empfangen, war er doch auf der Rückbank des Kreidler-Freundes Roland Maier angereist. Dieser hatte Fuchtel ob der Tragfähigkeit seines Gefährts beruhigt: seine neue Maschine sei nicht mit 50 Kubikzentimeter wie früher, sondern mit 125 ausgestattet. Echte Kreidler-Freunde schwören genauso wie der Abgeordnete auf diese Marke, und manche hatte man früher bei der Firma Genkinger in Glatten getroffen, dem Anlaufpunkt für Reparaturen und Ersatzteile aller Art.

Schnell kam es in gemütlicher Runde auch noch zu einer Diskussion über die Raser unter den Motorradfahrern, die zu allem Überfluss vor allem in den Ortschaften übermäßig viel Gas geben oder ihren Auspuff manipulieren. Mit diesem Thema wird der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel vor allem in seinen Sprechstunden immer häufiger konfrontiert. Diese rücksichtslosen Fahrer würden den schlechten Ruf der Zweirad-Besitzer unnötig befeuern, ärgert sich beispielsweise Roland Maier, sehr zum Leidwesen der vernünftigen unter ihnen, die sich an die Vorschriften halten.

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