12.12.2011

Ehre wem Ehre gebührt

Staatssekretär Fuchtel dankt Beate Fauser für ihre Arbeit / Außendienstler der Ministerin bei den Landfrauen

 

Ehre wem Ehre gebührt Ein Mitglied der Bundesregierung kommt nicht alle Tage zu den Landfrauen: der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel im Gespräch mit der Kreisvorsitzenden Rosemarie Bürkle.

 

Bad Liebenzell. Hören, was die Menschen bewegt. Weil der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel nach dieser Devise Politik macht, hat ein Mitglied der Bundesregierung den Landfrauentag in Bad Liebenzell besucht. Doch der „Außendienstler“ der Arbeitsministerin Ursula von der Leyen stellte nicht sich in den Vordergrund seines Grußwortes, sondern dankte ausdrücklich der politischen Konkurrenz. Die ehemalige FDP-Landtagsabgeordnete Beate Fauser habe hohe Präsenz bewiesen. Fuchtel: „Ehre wem Ehre gebührt.“

„Ich nutzte die Gelegenheit ganz bewusst, um dir öffentlich für deine Arbeit zu danken“, betonte der CDU-Bundestagsabgeordnete. Obwohl man verschiedene Parteibücher in Händen halte, sagte der Staatssekretär, „haben wir uns doch ganz gut vertragen und im Interesse der Bürger zusammengearbeitet.“ Es sei wichtig, von solch aktiven Menschen begleitet zu werden. Beate Fauser spielte den Ball postwendend zurück: „Ich freue mich, dass Hans-Joachim Fuchtel Staatssekretär geworden ist. Davon kann unsere Region nur profitieren!“

Gute Chancen räumte der CDU-Politiker der Regierung der Mitte trotz der Probleme in Europa für die Zukunft ein. Jetzt sei Halbzeit in Berlin, „da können wir nochmal richtig Gas geben!“ Europa habe viele Vorteile, die man nicht vergessen dürfe. „Unsere Zone des Friedens ist dauerhaft gefestigt, wir haben keine Grenzbäume mehr und wir haben international eine einheitliche, starke Währung.“ Dennoch stehe Europa vor „unglaublichen Herausforderungen“. Darüber dürfe man nicht vergessen, dass die Griechen diese schwierige Phase noch viel härter treffe.

„Unsere Bundeskanzlerin macht das richtig“, betonte Fuchtel, „wir müssen als wirtschaftlich führendes Land in Europa einen wichtigen Beitrag für die Stabilität leisten.“ Auf der anderen Seite müsse die Bundesregierung auch die Interessen der deutschen Bürger wahren und dürfe pauschal keine Steuergelder verteilen. Die Bundeskanzlerin habe mit ihrer klaren Haltung im Ausland hohe Akzeptanz.

Bei den Landfrauen hat Fuchtel im Laufe der Jahre nach eigenen Worten „großartige Persönlichkeiten kennen gelernt“. Stellvertretend dankte Fuchtel deshalb der Kreisvorsitzenden Rosemarie Bürkle für das gesellschaftliche Engagement. Bürkle hatte zuvor von den 17 Veranstaltungen der Landfrauen mit über 1000 Teilnehmerinnen sowie Studienreisen und weiteren Aktivitäten in 2011 berichtet. 

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