23.08.2017

Ministerpräsidentin im Rosensaal

Saarländischer Besuch: Annegret Kramp-Karrenbauer auf Einladung von Fuchtel und Kreis-CDU in Baiersbronn

Ministerpräsidentin im Rosensaal Von Schwarzwälderinnen umringt: Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (links im Bild) und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) im Baiersbronner Rosensaal. Foto: k-w

Baiersbronn. „Wenn man wissen will, wie Tourismus geht, muss man nach Baiersbronn kommen!“ Diesen Ratschlag des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel hat sich die Ministerpräsidentin des Saarlandes zu Herzen genommen, als sie der Gemeinde einen Besuch abstattete.

Damit war einer Spitzenpolitikerin der Einladung des CDU-Kreisverbandes in den Nordschwarzwald gefolgt, „die uns vorgemacht hat, wie man Wahlen gewinnt“, betonte Fuchtel im Rosensaal. Dort saßen ihr nicht nur zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus dem Wahlkreis Calw/Freudenstadt gegenüber, sondern auch einige Saarländer, die sich gegenüber der Regierungschefin sogar per Handzeichen zu erkennen gaben.

Annegret Kramp-Karrenbauer, nach Fuchtels Worten eine der „ganz starken Frauen in der CDU“, die der Partei in ihrem Heimatland ein klares Profil gegeben habe, zog eine Parallele zwischen dem Nordschwarzwald und dem Saarland: „Auch wir sind reichlich mit Gourmet-Sternen gekrönt!“

Ansonsten wählte die „überzeugte Förderalistin“ klare Worte, wenn es zum Beispiel um die innere Sicherheit, die Unterstützung junger Familien oder eine „richtig verstandene Entwicklungspolitik“ à la Bundesminister Gerd Müller und seinem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel geht. Und „solange Vermummte zu Demonstrationen kommen, wird es im Saarland keinen Polizisten geben, der seinen Namen auf seiner Uniform tragen muss!“

Annegret Kramp-Karrenbauer warnte vor einem Rot-Rot-Grünen-Regierungsbündnis und sprach sich für eine Fortführung der „gesunden Wirtschaftspolitik“ unter Bundeskanzlerin Angela Merkel aus, was auch den CDU-Kreisvorsitzenden Norbert Beck begeisterte: „Sie sprechen nicht lange um den heißen Brei herum, sondern reden Klartext“, kommentierte der Landtagsabgeordnete.[Druckversion]