28.08.2017

Für den Innenminister fast wie Urlaub

CDU-Sommer: Thomas Strobl triff in Kälberbronn auf früheren Bundestagskollegen Hans-Joachim Fuchtel

Für den Innenminister fast wie UrlaubVon Bürgerinnen und Bürgern in Kälberbronn begrüßt (von links): Juliane Vees, Landtagsabgeordneter Norbert Beck, Bundestagsabgeordneter Hans-Joachim Fuchtel und Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl. Foto: k-w

Pfalzgrafenweiler-Kälberbronn. Ein „halbes Leben lang“ saßen sie zusammen im Deutschen Bundestag, wie Hans-Joachim Fuchtel anmerkte, jetzt gingen die beiden Politiker rund um Kälberbronn gemeinsam auf Wanderschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär und Thomas Strobl, Innenminister von Baden-Württemberg.

Die Veranstaltung im Rahmen des CDU-Sommers beweise einmal mehr, so Fuchtel, wie ernst es der CDU mit dem ländlichen Raum sei. „Wir nehmen uns noch Zeit für die Menschen“, verwies der Bundestagsabgeordnete auf die muntere Wanderschar, die sich nicht nur aus Parteifreunden und wanderfreudigen Bürgern zusammensetze, sondern auch aus dem Teilnehmerkreis der Jungen Union. Außerdem wurde der Staatssekretär von einer Gruppe Jugendlicher aus Estland, Deutschenland und Griechenland begleitet. Die jungen Leute nehmen im Rahmen des Erasmus-Förderprogramms der Europäischen Union an der dritten internationalen Jugendbegegnung auf dem Kniebis teil und wollten Politik in Deutschland live erleben.

Der Landesminister für Inneres, Digitalisierung und Migration fühlte sich sichtlich wohl in der Runde, an der auch der Landtagsabgeordnete Norbert Beck, Juliane Vees als Präsidentin des Landfrauenverbands Württemberg-Hohenzollern und Bürgermeister Dieter Bischoff teilnahmen. Er habe Thomas Strobl stets als einen „Mann der Worte und Taten“ erlebt, betonte Landtagsabgeordneter Norbert Beck, der dem Innenminister ausdrücklich dafür dankte, die Reform der Polizeireform auf den richtigen Weg gebracht zu haben.

Dem Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel wünschte der Landtagsabgeordnete des Kreises Freudenstadt, dass er wieder ein herausragendes Ergebnis erreiche, wobei das mit 58,5 Prozent siebtbeste Ergebnis in ganz Deutschland bei der Wahl in 2013 nur noch schwer zu knacken sei.

Strobl und seine Mitwanderer nutzten die Auszeit beim Rundmarsch um Kälberbronn zum gegenseitigen Austausch. Im Anschluss traf man sich noch zum geselligen Beisammensein im Kuhstall des Schwanenwirts, um auf die Fragen der Bürgerinnen und Bürger einzugehen.

Dabei sprach sich Strobl für die Stärkung des ländlichen Raums aus, damit dieser bei der Entwicklung der Ballungsräume nicht abgehängt werde. Zur Verbesserung der Infrastruktur zähle zum Beispiel auch die flächendeckende Digitalisierung. Schnelles Internet sei vor allem eine wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung. Eine Aussage, die auch Bürgermeister Dieter Bischoff begrüßte. Denn dadurch werde der ländliche Raum als Lebensraum attraktiver.

Wanderung und Erlebnisgastronomie im Kuhstall fand der Innenminister im Übrigen sehr attraktiv: „Das ist hier fast wie Urlaub für mich“, sagte Thomas Strobl.[Druckversion]