15.12.2011

Schlaumäuse helfen im Unterricht

Staatssekretär Fuchtel überreicht Microsoft-Paket an Diakonische Bezirksstelle / Einsatz in Lembergschule

 

Schlaumäuse helfen im Unterricht Das Schlaumäuse-Paket von Microsoft überreichte Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel an Irene Frey von der Diakonischen Bezirksstelle in Nagold.

 

Nagold. Weihnachtszeit ist Geschenkezeit. Das durfte auch Irene Frey von der Diakonischen Bezirksstelle in Nagold erfahren. Die Sozialarbeiterin, die regelmäßig Migrationsprojekte an der Lembergschule gestaltet, freute sich über das Schlaumäusepaket von Microsoft, das ihr der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel als Schirmherr persönlich überreichte.

„Die Bildungsinitiative ist eine hervorragende Möglichkeit, mit den Erst- und Zweitklässlern die deutsche Sprache spielerisch zu entdecken“, freute sich Irene Frey. Sie hatte sich schon länger die Frage gestellt, wie man Kinder dieser Altersgruppe gezielter fördern kann, vor allem dann, wenn sie die deutsche Sprache von Haus aus nicht so gut beherrschen. Das Programm von Microsoft erreiche sogar mehr: Es schaffe auch Kontakte, weil Kinder unterschiedlicher Herkunft miteinander lernen. Die Technik, die hinter dem Lernprogramm stecke, begeistere deutsche wie Migrationskinder gleichermaßen.

Also bewarb sie sich um ein Schlaumäusepaket und war umso überraschter, als sie erfuhr, dass sie nicht nur den Zuschlag erhält, sondern es auch persönlich vom Bundestagsabgeordneten in Empfang nehmen darf. „Ihre Arbeit ist eine wertvolle Integrationshilfe“, lobte Fuchtel die Aktivitäten der Diakonischen Bezirksstelle in Nagold. Das Schlaumäusepaket werde wertvolle Hilfestellung bei der täglichen Unterrichtsarbeit leisten, ist der Schirmherr überzeugt.

Gerade Migrationseltern machten sich häufiger als gedacht Gedanken darüber, hat Irene Frey in der Praxis längst erfahren, wie sie ihre Kinder beim Erlernen der deutschen Sprache besser unterstützen können. Das Schlaumäusepaket stelle die Übungsaufgaben kindergerecht dar; ihre Nutzer würden ohne Leistungsdruck sofort erfahren, ob sie mit ihrer Lösung richtig liegen oder nicht. „Da bin ich richtig neidisch, dass es in meiner Kindheit solche Computerprogramme noch nicht gegeben“, freute sich die Sozialarbeiterin schon auf den ersten Einsatz, „damit macht Lernen richtig Spaß.“

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