22.09.2017

Gemeinsam stark für die Region

Kommunalpolitik: Fischer und Rosenberger sehen KPV auf gutem Weg / Fuchtel: Aktivitäten helfen auch auf Bundesebene

Führungsspitze 2Die Führungsspitze der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) im Nordschwarzwald repräsentieren: Bürgermeister Dietmar Fischer aus Bad Liebenzell und der Horber Oberbürgermeister Peter Rosenberger. Fotos: privat

Führungsspitze 1Die Führungsspitze der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) im Nordschwarzwald repräsentieren: Bürgermeister Dietmar Fischer aus Bad Liebenzell und der Horber Oberbürgermeister Peter Rosenberger. Fotos: privat

Bad Liebenzell / Horb / Region. Zwei Monate nach ihrer Neugründung zieht die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU für die Kreise Calw und Freudenstadt eine erste Bilanz. “Die KPV Nordschwarzwald erweist sich als ideale Plattform, um Menschen zueinander zu bringen und gemeinsam stark in der Region zu agieren“, sagt deren Vorsitzender, der Bad Liebenzeller Bürgermeister Dietmar Fischer.

Auch sein Stellvertreter, der Horber Oberbürgermeister Peter Rosenberger, sieht im Vorstoß des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel, im Sommer dieses Jahres die KPV wieder ins Leben zu rufen, viele Vorteile für die Kommunen: „Wir haben uns in den letzten Wochen zu einer schlagkräftigen Truppe entwickelt, die bereits erfolgreich an der Umsetzung eines ganzen Themenpakets für die Bürgerinnen und Bürger arbeitet.“ Dabei komme der KPV entgegen, „dass noch nie so viel auf Bundesebene für die Kommunen im Land getan wurde wie in den zurückliegenden vier Jahren.“

Fischer und Rosenberger begrüßen vor allem die Investitionen in den Straßenbau, die die beiden Landkreise Freudenstadt und Calw entscheidend voranbringen werden, aber auch das Milliardenpaket für die Breitbandversorgung, aus dem bereits eine ganze Reihe Fördergelder als erste Planungsraten in den Nordschwarzwald fließen. Dabei zählen die beiden Rathauschefs auf die Unterstützung durch den Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, der bereits sein nächstes Ziel eines funklochfreien Nordschwarzwalds mit Akribie verfolge.

„Ich sehe, wie aktiv die Mitglieder der KPV alles daransetzen, meine Bemühungen um eine Weiterentwicklung der Kommunen intensiv zu unterstützen“, freut sich Fuchtel über breite Rückendeckung aus der Kommunalpolitik. Dabei wisse man auf kommunaler Ebene durchaus, wieviel Arbeit mit der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung auf sie zukomme. Mit der Zusage für den Breitbandausbau im ländlichen Raum habe der Bund eine wichtige Zukunftsaufgabe angepackt, urteilen Fischer und Rosenberger übereinstimmend. Mit der Vereinfachung von bürokratischen Prozessen, die mit der Digitalisierung einhergehe, werden die Kommunen einen „Riesensprung nach vorne machen“, sind sie überzeugt.

Was Hans-Joachim Fuchtel für die nahe Zukunft erwartet: „Es gilt, die Pläne für die Horber Brücke und den Calwer Tunnel nach deren Verankerung im Bundesverkehrswegeplan mit Nachdruck zu unterstützen, damit wir bald schon die Baufahrzeuge anrücken sehen. Wir sind bereits auf der Schlussgeraden!“

Die KPV Nordschwarzwald werde sich in ihrer Arbeit an den Grundsätzen und Zielen der Union in der Kommunalpolitik orientieren, machte Fischer deutlich. Doch „Gesetze entwerfen und verabschieden ist das eine, das andere heißt, sie auch konkret umzusetzen.“ Das schließe nicht aus, die Bedingungen wo immer nötig an die Praxis anzupassen und gegebenenfalls korrigierend einzugreifen.

„Für uns ist die Rückmeldung der Basis, um das Handeln vor Ort bei den Bürgerinnen und Bürgern aktiv gestalten zu können, eine ganz wichtige Grundlage unserer Arbeit“, sagte Peter Rosenberger. Dabei sei die flächendeckende Breitbandversorgung mit Glasfaser ein zentrales Thema im ländlichen Raum. Diese Entwicklung werde die KPV sehr aktiv begleiten, um die wirtschaftliche und gesellschaftliche Grundversorgung als Grundlage für Wirtschaftsentwicklung und Lebensqualität schnellstmöglich ohne zusätzliche Hürden realisieren zu können.

Der enorme Aufschwung im Schwarzwald zeige, so Dietmar Fischer, „dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Doch „wir müssen am Ball bleiben, um weiterhin schnell, effektiv und wirtschaftlich unsere Aufgaben erledigen zu können.“ Genau dafür sei die KPV gegründet worden.  

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