22.12.2011

Auftrag DEHOGA in Angriff genommen

Staatssekretär Fuchtel baut Kontakt auf / Botschaftsrätin Susana Peri Gˇmez reagiert positiv / Bald spanische Arbeitskräfte in Schwarzwälder Gastronomie

 

Auftrag DEHOGA in Angriff genommen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel im Spitzengespräch mit der spanischen Botschaftsrätin Susana Peri Gómez.

Baiersbronn / Calw / Berlin. Noch vor Weihnachten gelang dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel eine positive Reaktion der spanischen Botschaft für das Anliegen der DEHOGA-Kreisverbände Calw und Freudenstadt. Diese waren an den Parlamentarischen Staatssekretär wegen Arbeitskräfte aus Spanien herangetreten (wir berichteten). Fuchtel konnte nach einem Spitzengespräch mit der spanischen Botschaftsrätin Susana Peri Gómez ein positives Signal erreichen.

Der Politiker überzeugte die für Migration und Arbeit zuständige Botschaftsrätin mit dem guten Image der Ausbildung durch das hiesige DEHOGA-Gewerbe sowie den guten Namen von Gastronomie und Hotelerie im Schwarzwald. Laut Botschaftsrätin Gómez haben zwischenzeitlich 17.000 junge Spanierinnen und Spanier an Informationsprogrammen teilgenommen, um sich über die Arbeitsmöglichkeiten in Deutschland zu informieren. Erfahrungen auf dem Gebiet des Ingenieurwesens, auf dem auch das Land Baden-Württemberg aktiv geworden sei, ermutigten, die Kontakte zum Hotel- und Gaststättengewerbe zu intensivieren.

So hätten sich etwa 400 Ingenieure mit Unterstützung der europäischen Agentur Eures beworben, 96 wurden nach Stuttgart eingeladen. Man erwartet, dass insgesamt 60 Prozent dieser Bewerber einen Arbeitsplatz in Deutschland bekommen. Nach Information der Botschaftsrätin besteht zwischenzeitlich ein erster Kontakt zu einer Institution im Kreis Freudenstadt.

Fuchtel sagte Unterstützung zu, um über den DEHOGA jungen Menschen aus Spanien Ausbildungen oder Praktika anzubieten. Die spanische Seite wird als nächsten Schritt abklären, auf welche Weise Angebot und Nachfrage am unkompliziertesten zusammengefügt werden könnten. Dies könne entweder in Spanien oder Deutschland sein. Die auf spanischer Seite und unter deutscher Mitwirkung bereits geleisteten Vorarbeiten sollen dabei genutzt werden. Hans-Joachim Fuchtel: „Der Auftrag ist jetzt in Angriff genommen. Die Chancen für die Berücksichtigung der Tourismusregion im Nordschwarzwald stehen gut. Jetzt werden konkrete Schritte eingeleitet“.

Von der spanischen Seite wurde positiv registriert, dass vorhandene Austauschmöglichkeiten zwischen Spanien und Deutschland von der hiesigen Region schon genutzt wurden. Deutsche Jugendliche können nämlich in Spanien ebenfalls Praktika absolvieren. Jugendliche aus den Landkreisen Calw und Freudenstadt haben über ein EU-Programm bereits ein Praktikum in Alicante  absolviert.

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