04.01.2012

Barrierefreiheit im Test

MdB Fuchtel: Behinderte und Familien profitieren von Investition in die Sommerbergbahn

Barrierefreiheit im Test Sommerbergbahn im Test: Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel zollt Bad Wildbads Bürgermeister Klaus Mack ein dickes Lob für die Investition in die Barrierefreiheit.

Demnach ist die Sommerbergbahn auch für Behinderte ein ideales Transportmittel zu dem beliebten Ausflugsziel, betonte Fuchtel, als er sich vor Ort davon überzeugte, dass Rollstuhlfahrer ohne Hilfe direkt in die Waggons ein- und wieder ausfahren können. „Endlich kommen auch Behinderte in den Genuss, auf eigene Initiative und ohne Hindernisse die Schönheit des Sommerbergs zu genießen“, sagte der Staatssekretär, der von der Verwendung der staatlichen Kulturfördermittel sehr angetan war.

Möglich macht das eine bewegliche Rampe, die sich dem Einstieg in den jeweiligen Wagen optimal anpasst. Die Arbeiten dazu erwiesen sich als besonders knifflig, da die beiden Verbindungsgleise unterschiedlich lang sind und deshalb nicht immer an der exakt selben Position anhalten können. Die moderne Technik habe auch für Familien mit Kinderwagen einen hohen Nutzen, urteilte der Staatssekretär. Ein behindertengerechter Aufzug, überdachte, ebenerdige Zugänge komplettieren die Investition in die Barrierefreiheit, für die die Stadt nach Auskunft von Bürgermeister Klaus Mack zusätzlich rund 350.000 Euro aufgebracht habe.

Insgesamt kostete die Komplettsanierung der Sommerbergbahn, die 300 Höhenmeter überwindet, rund sieben Millionen Euro. in Erinnerung an die königliche Vergangenheit der Stadt tragen die Wagen die Namen „Königin Charlotte“ und „König Wilhelm II“. Das württembergische Königspaar genoss im Jahr 1910 die Fahrt mit der Bergbahn den Sommerberg hinauf. Fuchtel regte an, die nagelneuen Panoramawagen, die einen atemberaubenden Blick ins Enztal ermöglichen, als Kulisse für einen Film ins Gespräch zu bringen.

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