17.01.2012

Hendrik Kaes kommt an

Ausbildung beim Deutschen Bundestag / Praktikum bei Hans-Joachim Fuchtel

Hendrik Kaes kommt an Beglückwünschte Hendrik Kaes zu seinem Ausbildungsplatz zum Fachangestellten für Bürokommunikation beim Deutschen Bundestag in Berlin: Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Pfalzgrafenweiler / Berlin. Auch so kann ein Berufsweg beginnen: Der Pfalzgrafenweiler Realschüler Hendrik Kaes ist schon seit ganz jungen Jahren an Politik interessiert. Was lag da näher, als seine Berufsorientierung in der Realschule (BORS) beim hiesigen CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel in dessen Berliner Büro zu absolvieren. Dadurch noch weiter für das politische Tagesgeschäft interessiert, bewarb sich Hendrik Kaes für die Ausbildung zum Fachangestellten für Bürokommunikation beim Deutschen Bundestag und bekam dieser Tage die Zusage.

Als Hendrik Kaes sein BORS beim Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel im vergangenen Jahr machte, dachte noch niemand daran, dass sich die Wege des Politikers und des jungen Mannes bald öfters kreuzen würden. „Bei der Mitarbeit im Büro von Herrn Fuchtel reifte in mir der Entschluss“, so Hendrik Kaes, „dass ich meine Ausbildung zunächst in der Nähe der Politik beginnen möchte.“ Bei weiteren Aufenthalten als Praktikant im Büro des Abgeordneten, bei der EU in Brüssel und dann auch beim Wettbewerb „Jugend im Parlament“ in Berlin reifte in Hendrik Kaes der feste Entschluss, sich als „Landei“ für die Ausbildung zum Fachangestellten für Bürokommunikation direkt beim Deutschen Bundestag zu bewerben.

„Das Bewerbungsgespräch war ganz schön anstrengend“, berichtet er heute. Aber er habe durch seine Praktika so gut wie alles gewusst, was gefragt wurde. Und so schaffte er es, dass er angenommen wurde. Natürlich habe er andere Ausbildungsplätze, wo er sich bereits mit Erfolg beworben hatte, sofort abgesagt, damit jemand anderes eine Chance erhält.

Hendrik Kaes, der im Sommer die Realschule in Pfalzgrafenweiler abschließen wird, begibt sich derweil auf die Suche nach eine Unterkunft in Berlin. „Ich freue mich wahnsinnig darauf, direkt beim Deutschen Bundestag ausgebildet zu werden. Das gelingt nicht jedem!“ sagt der junge Mann, der auch den Weg zum Abitur hätte fortsetzen können. „Ich mache es wie mein Vater: Zunächst einmal eine solide und interessante Erstausbildung und darauf dann aufsetzen und weiterbilden“, ist sein Ziel.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel freut sich „auf ein neues Gesicht aus dem Schwarzwald in Berlin“. Das Beispiel Hendrik Kaes zeige, dass man auch als junger Mensch direkt von einer Realschule im ländlichen Raum den Weg zu einer Ausbildung in der Bundestagsverwaltung finden könne.

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