15.02.2012

Miteinander fängt in der Dienststelle an

Staatssekretär Fuchtel macht Migranten Mut zur Bewerbung / Initiative der Bundesregierung soll im Nordschwarzwald greifen

Calw / Freudenstadt. Auch jene Bürger, die ihre Wurzeln ursprünglich außerhalb Deutschlands haben, sollten nach Ansicht des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel im öffentlichen Dienst präsent sein. Vor allem junge Menschen müsse man gezielt für diese Aufgabenbereiche begeistern. Deshalb macht der Bundestagsabgeordnete Migranten im Nordschwarzwald Mut, sich um Stellen und Ausbildungsplätze im öffentlichen Dienst zu bewerben.

 

Die Initiative Fuchtels geht auf den 5. Integrationsgipfel unter Leitung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zurück. Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans sucht der für Dienstrecht und Integration zuständige Bundesinnenminister nach Wegen, den Anteil der Bürger mit ausländischen Wurzeln in öffentlichen Einrichtungen zu erhöhen. „Am besten gelingt das Miteinander immer da, wo man sich öffnet und über persönliche Kontakte die Teilnahme an unserer Gesellschaft gelingt“, weiß Staatssekretär Fuchtel aus Erfahrung. Wer Bürger aus anderen Kulturkreisen aktiv auf dem Weg in den öffentlichen Dienst begleite, leiste darüber hinaus echte Integrationsarbeit.

Den Weg ebnen soll auch die neue Internetseite des Innenministeriums unter:wir-sind-bund.de. „Hier sollen vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund noch besser erreicht werden, um ihr Interesse für den öffentlichen Dienst in Deutschland zu wecken“, betont der Abgeordnete. Auf der Website werden rund 130 Ausbildungsberufe des Bundes zentral vorgestellt und den Migranten, ihren Eltern, Lehrern, aber auch den Behörden wichtige Informationen rund um diese Berufsfelder angeboten. „Es ist gut, dass man im Internet auf einen Blick aktuelle Stellen- und Ausbildungsangebote findet“, begrüßt Hans-Joachim Fuchtel die Aktion.

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