28.03.2012

Schülerideen gegen rechts

Staatssekretär Fuchtel ermuntert Jugendliche aus dem Nordschwarzwald zur Teilnahme am Wettbewerb

Calw / Freudenstadt. Ideen gegen Rechtsextremismus fördert das Bundesjustizministerium mit einem Schülerwettbewerb. Nazis fürchten vor allem das freie Wort, kritische Diskussionen und selbstständiges Denken, pflichtet der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel Ministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger bei. Deshalb hat auch er sich in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt auf die Suche nach Gruppen, Schulklassen oder einzelnen jungen Menschen gemacht, die sich in die Aktivitäten gegen rechts einbringen.

Hintergrund ist die rechtsterroristische Mordserie des "Nationalsozialistischen Untergrunds", die ganz Deutschland erschüttert und viele Fragen aufgeworfen hat. Einstellungen und Haltungen zum Rechtsextremismus müssten viel stärker thematisiert werden, betont der Bundestagsabgeordnete. „Es darf nicht zugelassen werden, dass zentrale Grundrechte wie die Meinungs-, Glaubens- oder Religionsfreiheit mit Füßen getreten werden“, sagt Fuchtel. Demokratie brauche eine gelebte Verfassung. Jeder Einzelne sei berufen, die Werte und Ideale des Grundgesetzes zu verteidigen.

Mit dem Ideenwettbewerb sollen Schülerinnen und Schüler darin bestärkt werden, sich ihr eigenes Urteil über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Freiheit und Toleranz zu bilden. Dabei gehe es um die zentrale Frage, was junge Menschen in ihrem Freundeskreis, an der Schule oder in ihrer Stadt gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Diskriminierung unternehmen können und welche Möglichkeiten es im Internet gibt.

Mitmachen können alle Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren. Für die besten Ideen, Konzepte und Aktionen gibt es attraktive Preise, wie zum Beispiel Gruppenreisen nach Brüssel, München oder Berlin. Nähere Informationen dazu in Hans-Joachim Fuchtels Berliner Abgeordnetenbüro unter Telefon 030/22779077 oder per E-Mail:hans-joachim.fuchtel@bundestag.de. Einsendeschluss ist der 30. April 2012.

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