20.04.2012

Ramona immer dabei

Vorsitzende des Werkstattrates tritt bundesweit für Rechte behinderter Menschen ein / Dank an Staatssekretär Fuchtel

Ramona immer dabei Ramona Günther, Sprecherin des Werkstattrates der Schwarzwaldwerkstatt in Dornstetten, bedankte sich beim parlamentarischen Abend des Bundesverbandes der Lebenshilfe in Berlin persönlich beim Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel für sein erfolgreiches Engagement zugunsten behinderter Menschen in Deutschland.

Dornstetten. Ramona Günther ist nicht nur die Sprecherin des Werkstattrates der Schwarzwaldwerkstatt in Dornstetten, sondern als Mitglied des Bundesvorstandes der Lebenshilfe und als baden-württembergische Vertreterin im Rat behinderter Menschen auch auf höheren Ebenen aktiv. Dieses Jahr war sie wieder in Berlin beim parlamentarischen Abend des Bundesverbandes der Lebenshilfe präsent, wo sie auf den Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel traf. Sie nutzte die Gelegenheit, um sich bei ihm in einer für sie ganz besonders wichtigen Angelegenheit zu bedanken.

 

In diesem Jahr strahlte die Abgesandte aus dem Schwarzwald, als sie ihren Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel unter den Gästen des Bundesverbands der Lebenshilfe erblickte. Seit Beginn seiner Tätigkeit als Parlamentarischer Staatssekretär hatte ihn Ramona Günther immer wieder gebeten, dass sich Fuchtel für eine bundesweite kostenfreie Nutzung der öffentlichen Verkehrsverbünde durch behinderte Menschen mit entsprechender Bescheinigung in ihrem Schwerbehindertenausweis einsetze.

In diesem Jahr konnte Erfolg vermeldet werden. Die bisherige 50-Kilometer-Begrenzung wurde aufgehoben. Dem waren, so der Parlamentarische Staatssekretär, intensive Verhandlungen mit der Deutschen Bundesbahn vorausgegangen, die dank des persönlichen Einsatzes des Vorstandsvorsitzenden Dr. Rüdiger Grube erfolgreich verlaufen sind.

Hans-Joachim Fuchtel hatte aber noch eine zusätzliche Neuerung parat: Die bisherige Prozedur mit einem ellenlangen Blatt Papier  gehören ebenfalls bald der Vergangenheit an. In Planung ist ein neuer Behindertenausweis in Checkkarten-Format. Dies sei unter Mitwirkung der Bundesländer zustande gekommen und eine große Erleichterung für alle Betroffenen, so Fuchtel.

Ramona Günther nahm die Nachricht besonders erfreut auf: „Endlich machen die in Berlin für uns was richtig Wichtiges, und wir müssen  nicht mehr den großen Schwerbehindertenausweis aus Papier vorzeigen.“ Fuchtel: „Der neue Ausweis wird klein und damit einfach diskreter. Damit wird kein Unterschied zu den anderen Reisenden mehr sichtbar sein. Das ist für die betroffenen 1,4 Millionen Menschen mit Behinderung eine ganz wichtige Sache!“

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