31.05.2012

IT-Hochburg möglicher Partner

Staatssekretär Fuchtel sieht Synergieeffekte / Kontakt zum Studienzentrum für Sehgeschädigte

IT-Hochburg möglicher Partner   Loteten eine mögliche Kooperation zwischen der IT-Hochburg Deutschland auf Burg Liebenzell und dem Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) in Karlsruhe aus (von links): der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Professor Dr.-Ing. Rainer Stiefelhagen und Gerhard Jaworek.

Bad Liebenzell / Karlsruhe. Ansätze für eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen der IT-Hochburg Deutschland auf Burg Liebenzell und dem Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) in Karlsruhe sieht der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel. Der Parlamentarische Staatssekretär informierte sich am Karlsruher Institut für Technologie, die mit ihrer Einrichtung blinde und sehbehinderte Studierende unterstützt.

 

Mögliche Synergien, die beiden Seiten Nutzen bringen könnten, sah der Politiker beim Gespräch mit dem professoralen SZS-Leiter Rainer Stiefelhagen und seinem Team. Die IT-Hochburg auf Burg Liebenzell könnte eine wichtige Schnittstelle auch für die Behindertenpolitik sein. 

Die Dienstleistung des Karlsruher Studienzentrums umfasst Beratung und Unterstützung sowie pädagogische und technische Hilfe beim Übergang ins Studium, während des Studienverlaufs und beim Eintritt ins Berufsleben. Dabei kommt der elektronischen Information und Kommunikation eine zentrale Rolle zu.

Das SZS ist in ein internationales Netzwerk eingebunden, um den studentischen Austausch und die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu fördern. Genau hier sieht Fuchtel Schnittstellen für eine mögliche Kooperation mit der IT-Hochburg Deutschland, die jährlich hochbegabte IT-Talente und Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen auf Burg Liebenzell zusammenführt.

Sehbehinderte, erläuterte Rainer Stiefelhagen, seien im abstrakten Denken ihren Studienkollegen oft voraus. Der Ansatz für eine Zusammenarbeit ergibt sich vor allem in den Fächern Mathematik, Physik und Statistik.

Auch der nationale Aktionsplan zur Umsetzung der Behindertenkonvention der Vereinten Nationen, so der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, beinhalte derartige Kooperationen, um behinderte Menschen besser in das berufliche und gesellschaftliche Leben zu integrieren. Deshalb sollte man vor allem Know-how-Partnerschaften zwischen behinderten und nichtbehinderten jungen Menschen fördern.

[Druckversion]