04.06.2012

Zeckenplage als Forschungsprojekt

Staatssekretär Fuchtel holt Parasitologen der Berliner CharitÚ in Nordschwarzwald / Vortrag bei Kreisvolkshochschule

Zeckenplage als Forschungsprojekt   Franz-Rainer Matuschka, renommierter Parasitologe an der Charité Berlin, hält einen Vortrag über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Zeckenplage am 18. Juni in Freudenstadt.

Freudenstadt / Calw. Über 200.000 Menschen erkranken schätzungsweise jedes Jahr in Deutschland an Lyme-Borreliose.  Vor allem der Nordschwarzwald gilt als Risikogebiet, von einer Zecke gebissen zu werden. Der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel  konnte den renommierten Parasitologen Professor Franz-Rainer Matuschka von der Charité Berlin für einen Vortrag in Freudenstadt über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen.

Matuschka ist Projektleiter einer Studie an der Universitätsmedizin in der Bundeshauptstadt. Forscher der Charité haben über fünf Jahre lang im Auftrag der Baden-Württemberg-Stiftung an 45 Orten Zecken aufgelesen und in ihrem Labor auf Borrelien untersucht. In seinem Vortrag auf Vermittlung des Staatssekretärs wird Matuschka am Montag, 18. Juni, ab 19.30 Uhr in der Caféteria des Kreiskrankenhauses Auskunft zu den wichtigsten Erkenntnissen geben.

Dabei geht es um die Zusammenhänge von Lyme-Borreliose, Landschaftspflege und Zeckenplage. Das Erstaunlichste der wissenschaftlichen Untersuchungen dürfte sein, dass sich bereits mit einfachen Maßnahmen der Landschaftspflege die Zahl der Zecken reduzieren lässt. Der Eintritt zu dem Vortrag bei der Kreisvolkshochschule ist frei.

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