23.07.2012

THW soll aufs Kasernengelände umziehen

BImA-Chef wartet persönlich mit guter Nachricht in Horb auf / Staatssekretär Fuchtel hat Stein ins Rollen gebracht

THW soll aufs Kasernengelände umziehen Eine Halle auf dem ehemaligen Gelände der Hohenberg-Kaserne soll nach dem Vorschlag des Vorstandssprechers der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Dr. Jürgen Gehb, dem Horber Ortsverband des Technischen Hilfswerks zur Verfügung gestellt werden. Unser Foto von der Ortsbesichtigung zeigt (von links): THW-Ortsbeauftragter Rainer Goller, Helga Harbrecht und Vorstandssprecher Dr. Jürgen Gehb (beide BImA), Oberbürgermeister Peter Rosenberger, Astrid Dülfer und Markus Kästel (beide BImA) sowie Thomas Kreidler (Vorsitzender CDU-Stadtverband Horb).

Horb. Strahlende Gesichter beim Technischen Hilfswerk in Horb. Die ehrenamtlichen THW-Helfer sollen auf dem ehemaligen Kasernengelände der Neckarstadt eine neue Unterkunft bekommen. Diese erfreuliche Nachricht hat Dr. Jürgen Gehb, Vorstandssprecher der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) dem Ortsbeauftragten Rainer Goller und seinem Team im THW-Haus an der Kreuzerstraße persönlich überbracht. Den Stein, sagte Goller zufrieden, habe der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel ins Rollen gebracht. Dafür danke er ihm besonders.

Der Parlamentarische Staatssekretär habe sich vor geraumer Zeit nach den Liegenschaften des Technischen Hilfswerks in Horb erkundigt. Doch die würden weder den Vorschriften für Dienstunterkünfte entsprechen, noch seien sie dazu geeignet, um den Übungsbetrieb auf Dauer am Laufen zu halten. „Das wirkt sich natürlich auch auf die Zufriedenheit bei den Helfern aus“, sagte Goller.

Das obere Dachgeschoss der bisherigen THW-Unterkunft darf aus Brandschutzgründen nicht mal genutzt werden. Die Fahrzeuge sind einige Kilometer entfernt in einer nicht isolierten Halle im Horber Industriegebiet untergebracht, so dass es immer wieder zu technischen Ausfällen kommt. Außerdem sind Übungsabende wegen der räumlichen Trennung mit zeitlichem Mehraufwand verbunden. „Die Lösung ist für uns ein mächtiger Schritt nach vorne“, betonte Goller, als er die freudige Nachricht entgegennahm.

Die Halle auf dem ehemaligen Kasernengelände ist mit einer ausreichenden Anzahl an Fahrzeugboxen, Verwaltungs- und Sanitärräumen ausgestattet. Der Umzug, dem jetzt noch wegen der Renovierungskosten der neuen Halle die THW-Geschäftsstelle in Tübingen zustimmen muss, würde sich nicht mit den Plänen von BImA und Stadt beißen, das Gelände an einen Investor zu verkaufen. Die neue Unterkunft hat eine Nutzfläche von 594 Quadratmeter. Ein Neubau wäre erheblich teurer. Das Gebäude an der Kreuzerstraße soll nach dem Umzug verkauft werden.

„Was ihr macht, ist schon eine außergewöhnliche Leistung“, wandte sich Gehb an die Frauen und Männer, die ihren Dienst ehrenamtlich leisten. Deshalb hätten sie eine neue Unterkunft verdient. Die BImA verwaltet die Liegenschaften der Bundesrepublik Deutschland. Für ungenutzte Gebäude und Flächen werden Investoren gesucht.

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