27.07.2012

Hochmotiviert über den großen Teich

Staatssekretär Fuchtel beglückwünscht Anne Dewitz zum Stipendium / Der Abgeordnete ist ihr Pate

Hochmotiviert über den großen TeichHochmotiviert reist Anne Dewitz als Stipendiatin des Deutschen Bundestages und des US-amerikanischen Kongresses für ein Jahr in die USA. Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel ist ihr Pate.

Freudenstadt. Offen für Neues und hochmotiviert, die Welt zu erkunden, ist Anne Dewitz. Die 17-jährige Schülerin wird damit in den USA anfangen. Am 9. August startet ihr Flugzeug in Frankfurt. Denn die Freudenstädterin wird am Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) teilnehmen. Gefördert wird ihr Stipendium vom Deutschen Bundestag und vom Kongress der USA. Ihr Pate ist der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

„Zehn Monate in den USA zu leben, sind für mich eine Herausforderung und eine Option, meine persönliche Entwicklung zu beeinflussen“, sagt Anne Dewitz, deren Ziel die Kleinstadt Abingdon im fernen Westen von Virginia ist. Sie wird dort die High School  besuchen und in einer Gastfamilie leben. „Das bevorstehende Auslandsjahr bedeutet mir alles und erfüllt mir einen lang gesehnten Traum“, verrät die Schülerin dem Staatssekretär. Diesen Traum dürfe sie sich durch das Stipendium endlich verwirklichen.

„Mein Wunsch, ein Jahr in den Vereinigten Staaten zu verbringen, ist durch viele positive Erzählungen von Freunden und Bekannten entstanden, die bereits aus verschiedenen Gründen längere Zeit in Amerika gelebt haben“, sagte Anne Dewitz. Dazu zählt auch ihr ehemaliger Klassenlehrer an der Falkenrealschule. Der Glaube an Gott, so die 17-jährige, die seit letztem Jahr das Wirtschaftsgymnasium der Eduard- Spranger Schule besucht, gebe ihr Kraft, Hoffnung und Mut, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen, gleichzeitig aber auch schwach sein zu dürfen.

Dennoch werde der Abschied von Freudenstadt nicht ganz einfach sein, denn „die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind meine Eltern, meine vier jüngeren Geschwister, meine Großeltern und meine Freunde“. Natürlich habe sie „leise Bedenken, ob das alles klappt“, verrät Anne Dewitz, fügt aber gleich hinzu: „Doch wer nichts wagt, gewinnt auch nicht.“ Außerdem gebe es ja heute das Internet als Kommunikationsmöglichkeit.

Durch ihre offene Art werde sie sicher eine schöne Zeit in Amerika verbringen, viel erleben und auch viel lernen. Deshalb sei sie sehr dankbar, dass ihr das Parlamentarische Patenschaftsprogrmam diese einmalige und unbezahlbare Chance biete. Auch werde sie das Stipendium in den USA auch sprachlich weiterbringen.

Für die Zukunft hat Anne Dewitz schon viele Ideen, doch zunächst werde sie sich nach der Heimkehr auf ihr Abitur konzentrieren. Danach möchte sie gerne zu einem freiwilligen sozialen Jahr in Afrika aufbrechen, um Ärzte bei ihrer Arbeit zu unterstützen und bedürftigen Menschen zu helfen.

Ihre Freizeit ist ausgefüllt mit Handball, Volleyball, Fußball, Schreiben, Lesen und Freunde treffen. Außerdem gibt sie Nachhilfe, spielt Klavier und Gitarre. Als Jugendleiterin hat sie in diversen kirchlichen Projekten mitgewirkt.  

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