29.08.2012

Klares Bekenntnis zum ländlichen Raum

CDU-Landesvorsitzender Thomas Strobl und Staatssekretär Fuchtel besuchen Energiehof Weitenau

Auf Sommertour in Eutingen (von links): CDU-Landesvorsitzender Thomas Strobl, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Bürgermeister Armin Jöchle sowie Winfried und Juli Vees, Inhaber des Energiehofs Weitenau.

Eutingen. Wenn der CDU-LandesvorsitzendeThomas Strobl sich ausgiebig Zeit für die Diskussion mit den Bürgern im Gäu nimmt, beweist das in den Augen von Bürgermeister Armin Jöchle einmal mehr: Den Christdemokraten ist der ländliche Raum im Vergleich zu anderen politischen Kräften in Baden-Württemberg äußerst wichtig. Selbst der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel war zwischen zwei Terminen nach Weitingen geeilt.

Doch dafür gab es einen weiteren, nicht minder wichtigen Grund: „Ich bin ein Fan des Energiehofs Weitenau“, bekannte der Bundespolitiker bei der Sommertour seines Fraktionskollegen aus dem Bundestag. Außerdem ist Fuchtel ein Verfechter der Energiewende, der sich auch der Familienbetrieb von Julia und Winfried Vees verschrieben hat.

Früher waren Milchviehhaltung und Schweinezucht die Haupteinnahmequellen des landwirtschaftlichen Anwesens. Das änderte sich, als 2004 die Biogasanlage in Betrieb genommen wurde, die vor allem mit Mais betrieben wird.

„Der ländliche Raum ist die Stärke von Baden-Württemberg", machte Strobl deutlich, der sich im schönen Weitingen „ganz nah am Paradies“ fühlte. Die Landwirtschaft nehme durch die Produktion von Nahrungsmitteln und die Landschaftspflege einen hohen Stellenwert ein. "Landwirtschaft muss sich weiter entwickeln“, betonte der CDU-Landesvorsitzende, der die Hofinhaber als „echte Pioniere" der Energiewende lobte.

Eutingen verfüge über bestes Ackerland, betonte Bürgermeister Armin Jöchle, flankiert von den Ortsvorstehern Roland Raible (Weitingen) und Rolf Walddörfer (Rohrdorf), und auch die Viehhaltung habe eine große Tradition im Gäu. Die Kommune stehe trotz Randlage im Kreis Freudenstadt gut da. Dazu habe auch das Land in der Vergangenheit unter anderem mit der Sanierung der Weitinger Ortsdurchfahrt, dem Landessanierungsprogramm Eutingen und der Flurbereinigung beigetragen. Allerdings sehe er für die Zukunft der Außenstelle der Werkrealschule Horb schwarz. Dabei sei es angesichts der künftigen Herausforderungen außerordentlich wichtig, gute Rahmenbedingungen für den ländlichen Raum zu schaffen.

Am Rande betonte Fuchtel, dass er aufgrund seiner Kindheit in Eutingen, immer wieder gerne in die Gäu-Gemeinde und ihre Teilorte komme, weil er hier überall an seine Jugend erinnert werde und viele persönliche Kontakte habe.

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