30.08.2012

Fuchtel hakt nach

Beim Thema Hochbrücke fordert der Bundestagsabgeordnete Transparenz / Schreiben an Verkehrsminister Hermann

Horb. In einem Schreiben an Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann nimmt sich der hiesige Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel erneut der Hochbrücke an. Fuchtel fordert Transparenz für das Straßenbauprojekt.

„Auf meine Nachfrage im Bundesverkehrsministerium wurde ich davon unterrichtet, dass der „Gesehenvermerk“ aus Gründen des Nacharbeitsbedarfs durch das Land Baden-Württemberg nicht wie geplant im Juni erteilt werden konnte“, schreibt Fuchtel an Hermann, dabei habe sich „der Bund bereits am 4. Juni 2012 beim Land gemeldet und Sie schriftlich aufgefordert, eine erneute schalltechnische Untersuchung in Sachen Hochbrücke Horb zu veranlassen.“

Der Berichterstattung im Schwarzwälder Boten vom 18. August 2012 habe er entnehmen können, dass mit der Ergebnisübermittlung „voraussichtlich“ erst im September 2012 zu rechnen sei. „Das ist mir – mit Verlaub – nicht konkret genug“, so Fuchtel. Er wolle schon detaillierter wissen, was in Folge des Schreibens aus dem Bundesverkehrsministerium veranlasst wurde und wie die konkreten Zeitvorgaben sind. Denn immerhin seien jetzt bald drei Monate vergangen.

Nachdem man sich vor Ort auch finanziell engagiert habe, um das Projekt zu beschleunigen, sollten die weiteren Abläufe sehr transparent gehandhabt werden, betont der Bundestagsabgeordnete.

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