17.10.2012

Die Ministerin live erlebt

Freudenstädter Kepler-Schüler auf Studienfahrt / Staatssekretär Fuchtel half Zufall etwas nach / Elftklässler in der Hauptstadt

Freudenstädter Kepler-Schüler auf Studienfahrt In luftiger Höhe und vor der gläsernen Reichstagskuppel trafen sich die Gymnasiasten aus Freudenstadt, um ihre Studienfahrt nach Berlin auch bildlich festzuhalten. Foto: Arne Riegert

Freudenstadt / Berlin. Viel gesehen und erlebt haben die 89 Elftklässler des Freudenstädter Kepler-Gymnasiums, die sich mit ihrer Schulleiterin Ursula Toll und fünf weiteren Lehrkräften auf den Weg nach Berlin gemacht hatten. Dabei kam es auch zu Begegnungen mit Bundesministerin Ursula von der Leyen und ihrem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Der erste von vier Tagen startete gleich mit einem Informationsbesuch beim Bundesrat, einem der fünf ständigen Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland. Das ehemalige Preußische Herrenhaus an der Leipziger Straße wurde nach der Wiedervereinigung zu einer architektonischen Sehenswürdigkeit herausgeputzt. Nachmittags ging’s in die Botschaft der Volksrepublik China am Märkischen Ufer.

Die Einladungen ins Bundeskanzleramt und ins Bundesministerium für Arbeit und Soziales waren die Höhepunkte des zweifellos gut gefüllten Besuchsprogramms, das das Abgeordnetenbüro von Hans-Joachim Fuchtel größtenteils organisiert hatte.

 

Die Ministerin live erlebt Zu einer Begegnung mit Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (Mitte) und ihrem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (links) kam es bei der Studienfahrt der Elftklässler des Freudenstädter Kepler-Gymnasiums in Berlin.

Der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär ließ es sich deshalb auch nicht nehmen, die Schülerinnen und Schüler aus seinem Wahlkreis persönlich an seiner Wirkungsstätte im Bundesministerium zu begrüßen. Zur Überraschung der Freudenstädter ging während des Gesprächs mit dem Staatssekretär die Tür auf, und Ursula von der Leyen kam herein, um die Gymnasiasten  zu begrüßen. Ganz offensichtlich hatte Fuchtel dem Zufall etwas nachgeholfen.

 

Strengste Sicherheitsvorkehrungen herrschten am Eingang zum Reichstagsgebäude, wo die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe J1 im Rahmen ihrer Studienfahrt auf der Besuchertribüne des Plenarsaals über die Arbeit des Parlaments und der Bundestagsabgeordneten informiert wurden. Natürlich stand auch der obligatorische Marsch zur gläsernen Reichstagskuppel auf dem Programm.

Die Wache in der Stauffenbergstraße nahm ihre Aufgabe ebenfalls sehr ernst, ehe die jungen Leute zum Abschluss ihrer viertätigen Berlintour noch das Bundesministerium der Verteidigung besuchen durften.

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