23.10.2012

Anspruchsvolles Arbeitspensum

Vor dem Alltag des Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel hat Luisa Jooß großen Respekt / Praktikum im Abgeordnetenbüro

Anspruchsvolles Arbeitspensum Die Nagolder Studentin Luisa Jooß absolvierte ihr Praktikum im Berliner Abgeordnetenbüro des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel.

Nagold / Berlin. Als ein „sehr anspruchsvolles Arbeitspensum“ hat Luisa Jooß aus Nagold den Arbeitsalltag des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel erlebt. Die 22-jährige Studentin der Politik- und empirischen Kulturwissenschaften durfte nämlich während ihres Praktikums in seinem Berliner Büro hautnah miterleben, welche Aufgaben und Termine der Parlamentarische Staatssekretär täglich meistern muss.

2011 wurde Fuchtel neben seiner Tätigkeit im Bundesministerium für Arbeit und Soziales von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu ihrem persönlichen Beauftragten für die Deutsch-Griechische Versammlung berufen. In dieser Eigenschaft ist er zur Unterstützung des Aufbaus sogenannter „Know-how-Partnerschaften“ seitdem zusätzlich in verschiedenen Regionen Deutschlands und Griechenlands unterwegs.

Überrascht war Luisa Jooß, wie umfangreich und interessant das Programm für die Praktikanten des Deutschen Bundestags gestaltet wird. „Mit Politikern wie Lothar de Maizière, Wolfgang Bosbach, Peter Altmaier oder Volker Kauder diskutieren zu dürfen, empfinde ich als ein großes Privileg“, sagt die 22-jährige. Eine Gesprächsrunde mit Minister Wolfgang Schäuble im Finanzministerium sei einer der Höhepunkte ihrer Zeit in Berlin gewesen. „Ich hatte zudem das Glück, genau neben ihm sitzen zu dürfen“, schildert die Studentin ihre Eindrücke. „Dass sich ein so bedeutender Politiker die Zeit nimmt, mit uns Praktikanten zu diskutieren, finde ich toll!“ Schäuble habe sie zudem als offenen und herzlichen Menschen erlebt.

Auch der Besuch der Bundespressekonferenz, des ZDF-Morgenmagazins und die Führungen durch Ministerien, Abgeordnetenhäuser, Bundesrat und Reichstagsgebäude seien spannenden Exkursionen gewesen. Von Langeweile keine Spur. Bei den Politikern habe sie nie das Gefühl gehabt, dass einer das Treffen mit den Praktikanten als lästige Pflichtaufgabe sieht. „Ich hatte viel mehr das Gefühl, dass unseren Gesprächspartnern der Dialog mit uns wichtig war.“

Trotz seines engen Terminplans habe sich auch Hans-Joachim Fuchtel viel Zeit genommen, ausführlich von seiner Arbeit zu berichten. „Durch dieses Gespräch wurde mir einmal mehr bewusst, was es heißt, Abgeordneter zu sein.“ Live durfte sie miterleben, wie er viel bewegen konnte und dass er in regelmäßigem Kontakt zum griechischen Ministerpräsidenten Andonis Samaras und der Bundeskanzlerin steht. „Es ist spannend, wie ein so erfolgversprechendes Projekt immer populärer wird“, berichtet Luisa Jooß, die sogar an den Vorbereitungsgesprächen teilnehmen durfte. Die Berichte im Fernsehen und sogar in internationalen Zeitungen würden zeigen, dass Fuchtel mit seinen Aktivitäten mehr und mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerate.

Seitdem sie weiß, dass der Abgeordnete zwischen der Bundeshauptstadt, seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt und Griechenland ständig hin und her pendelt, hat sie „ein ganz neues Bild vom politischen Alltag in Berlin“. Dabei habe sich ihre Sichtweise verändert. Die gesammelten Erfahrungen seien ihr in Zukunft sicherlich noch von großem Nutzen.

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