30.10.2012

Werkstatt im Bundestag vertreten

Ramona Günther und Hans-Jörg Ulrich nahmen an Debatte mit Abgeordneten teil / Begegnung mit Hans-Joachim Fuchtel

Dornstetten / Berlin. Der Nordschwarzwald war gut vertreten, als der Deutsche Bundestag zum ersten Mal Menschen mit Behinderung zum direkten Gespräch am vergangen Wochenende einlud. Ramona Günther, Vorsitzende des Werkstattrates der Schwarzwald-Werkstatt in Dornstetten, und Hans-Jörg Ulrich, Vorsitzender des Heimbeirates, waren von der ersten bis zur letzten Minute präsent.

Natürlich ebenfalls dabei: der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, der am Zustandekommen dieser neuartigen Form der Mitwirkungsmöglichkeit beteiligt gewesen war. „Wenn wir Inklusion ernst nehmen, dann müssen wir solche Wege gehen“, so der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Calw/Freudenstadt, der im Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter anderem auch für Behindertenfragen zuständig ist.

So wie die Ausschüsse des Bundestags war auch der Dialog aufgebaut. Dadurch konnten alle Themen in die Debatte eingebracht und mit den Abgeordneten der verschiedenen Parteien besprochen werden. Auch die beiden Vertreter aus dem Nordschwarzwald beteiligten sich am Meinungsaustausch. Bei der Vielfalt der Themen kam immer wieder Kritik an der Umsetzung von Gesetzen zum Ausdruck. Vor allem dürften Konflikte der Kostenträger nicht auf dem Rücken der Betroffenen ausgetragen werden.

Ramona Günther und Hans-Jörg Ulrich waren sich beide einig: Das war eine richtig gute Begegnung, die was gebracht hat!

[Druckversion]