15.11.2012

Heilbäder sollen verbessert werden

Spitzentreffen mit Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in Bad Liebenzell

Heilbäder sollen verbessert werdenDie griechische Delegation mit Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (Vierter von rechts) in Bad Liebenzell, daneben Bürgermeister Volker Bäuerle.

Bad Liebenzell / Berlin. Nach Begegnungen in Berlin kam jetzt erneut eine hochkarätige Delegation in den Schwarzwald, um sich mit der Heilbäderstruktur zu befassen. Man wollte sich aber vor allem auch mit dem Staatssekretär und Beauftragten der Bundeskanzlerin für die Deutsch-Griechische Versammlung treffen. Hans-Joachim Fuchtel nahm die Gelegenheit in seinem Wahlkreis gerne wahr, um die Delegation zu begrüßen und Fragen zu beantworten.

„Die Bemühungen um die Intensivierung der Know-how-Partnerschaften nehmen bis ins Land hinaus immer mehr Konturen an“, konnte der Parlamentarische Staatssekretär und Beauftragte der Bundeskanzlerin Hans-Joachim Fuchtel beim Treffen mit der Delegation von Tourismus-Vertretern Nordgriechenlands feststellen. Die Idee der vielfältigen Unterstützung in einzelnen Themenbereichen mit konkreten Kontakten sei genau das, was sie bräuchten, erklärte der Sprecher der Delegation und Vizepräsident der Kommission zur Förderung des Tourismus auf Skiathos, Christos Massouros. Fuchtel erinnerte an ein Wort des Bürgermeisters von Thessaloniki, Ioannis Boutaris, der als einer der Anführer dieser Bewegung auf griechischer Seite nicht müde würde zu betonen: „Wenn du einem Hungernden helfen möchtest, gebe ihm keinen Fisch, sondern lehre ihn zu fischen“.

Genau in diesem Sinne war auch die Delegation in den Schwarzwald gekommen. Organisiert über den Württembergischen Gemeindetag wurde gezielt der Nordschwarzwald ausgesucht, um anhand der hiesigen Bäderstruktur den derzeitigen Standard zu verdeutlichen. Bürgermeister Volker Bäuerle und Kurgeschäftsführer Herbert Masino ließen es sich nicht nehmen, bereits bei den Gesprächen mit dem Staatssekretär zugegen zu sein.

Fuchtel: „Solche Begegnungen erlebt man nun immer häufiger in ganz Deutschland, und sie sind ein wichtiger Beitrag, um den Reformprozess in Griechenland zu begleiten“. Es müsse gehandelt werden. Hier seien Erfahrungen an anderer Stelle durch nichts zu ersetzen.

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