23.11.2012

Dank für Breitband-Unterstützung

Fuchtel bei Vorstandsvorsitzendem Dr. Rüdiger Grube / Leitungen künftig im Kabeltrog der Bahn / Start im Nordschwarzwald

Dank für Breitband-Unterstützung Im Bahntower am Potsdamer Platz in Berlin dankte der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (rechts) dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Rüdiger Grube (Mitte) und dem Konzernbeauftragten für Baden-Württemberg, Eckart Fricke, für den neuen Weg der Bahn, der in seinem Wahlkreis erstmals umgesetzt wird.

Alpirsbach / Loßburg / Berlin. Erstmals in Deutschland lässt die Bahn die Einbringung eines Breitbandkabels in ihren sogenannten „Kabeltrog“ entlang der Schienentrasse zu. Dabei handelt es sich um die Strecke von Loßburg nach Alpirsbach. Der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel nahm das nun zum Anlass, im Berliner Bahntower mit Dr. Rüdiger Grube als Vorstandsvorsitzenden und dem baden-württembergischen Konzernbevollmächtigten Eckart Fricke dies nochmals abschließend zu besprechen und der Bahn zu danken.

Nach langwierigen Bemühungen war es dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel gelungen, die zunächst harte Ablehnung der Bahn im Laufe der Verhandlungen in eine Zustimmung zu ändern. Die neue Haltung der Bahn sei für die Gemeinden vor allem im ländlichen Raum eine enorme Zukunftsperspektive in Sachen Breitband-Versorgung, betonte Fuchtel. Im Falle von Loßburg und Alpirsbach würden damit Grabungsarbeiten über 16 Kilometer erspart und mehrere hunderttausend Euro Kosten auf diese Weise vermieden.

Diese Grabungsarbeiten wären auch unter ökologischen Gesichtspunkten problematisch gewesen und hätten zwischen Loßburg und Alpirsbach durch felsiges Gebiet geführt, wodurch sie besonders lange gedauert hätten. Mit der jetzigen Lösung werde enorm Zeit gespart und damit die Versorgung im ländlichen Raum beschleunigt. Ebenso entfalle viel Bürokratie bei allen Beteiligten bis hin zu den Bürgern, über dessen Eigentumsflächen solche Kabel hätten verlegt werden müssen.

Entlang der Bahntrassen gibt es bundesweit einen sogenannten „Kabeltrog“, in dem die Versorgungskabel der Bahn geführt werden. Durch eine Novelle zum Telekommunikationsgesetz sei vor einiger Zeit die Möglichkeit eröffnet worden, im Blick auf die Breitbandversorgung stärkere Ansprüche gegenüber Infrastruktur-Institutionen geltend machen zu können. Diese neue Gesetzeslage habe man mit der Bahn zunächst sehr strittig erörtert. Durch das Engagement des Konzernbevollmächtigten für Baden-Württemberg, Eckart Fricke, sei es dann gelungen, Verständnis für die Interessen der Gemeinden zu finden. Nach längerem Hin und Her habe die Bahn dann ihre Bereitschaft für den neuen Weg signalisiert.

Fuchtel bat den Vorstandsvorsitzenden, darauf zu schauen, dass die Kosten für die Einbringung des Kabels dem Aufwand entsprechen, den die Bahn habe. Der Bundestagsabgeordnete dankte Dr. Rüdiger Grube für die neue Haltung der Bahn.

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