21.12.2012

Talkshow und politische Bühne

80 Sulzer reisen mit dem CVJM nach Berlin / Zu Gast bei Günther Jauch / Diskussion mit Staatssekretär Fuchtel

Talkshow und politische BühneViel Zeit nahm sich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel für die Diskussion mit den Jugendlichen des CVJM Sulz am Eck im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Wildberg-Sulz. 80 Sulzer machten sich mit Reiseleiterin Margit Gärtner auf den Weg nach Berlin, um die Hauptstadt auf Einladung des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel zu erkunden. Dabei stellten die CVJM-Mitglieder fest, dass Berlin nicht nur eine Reise wert ist, sondern auch ein Beispiel für das große Privileg, in einem vereinten Deutschland leben zu dürfen.

Auf dem Weg in die Stadt, die in ihrer Geschichte sowohl Freiheit als auch Unfreiheit erlebt hat, erwies sich Busfahrer Klaus als ausgezeichneter Berlin-Kenner. Er machte auf manche Sehenswürdigkeit und deren Geschichte aufmerksam. In einer Seitenstraße des Kurfürstendammes wartete der zweite Reiseleiter, Namensvetter Dieter Gärtner, bereits am CVJM-Gästehaus auf die Gästeschar.

Nach einem kurzen Bummel durch die Straßen Berlins und dem Abendessen machte man sich auf, um in Schöneberg an Günther Jauchs Talkshow teilzunehmen. Nach den Sicherheitskontrollen lernte man die Praxis der Fernseharbeit kennen - so wurden  die ausgewählten Teilnehmer auf farblich passende Plätze sortiert, um den Zuschauern zuhause am Bildschirm ein buntes Bild zu bieten.

Anderntags erwies sich Thomas Maier als brillanter Stadtführer. Bei der Rundfahrt ging es quer durch Berlin, vorbei an Berliner Mauer, Brandenburger Tor, Regierungsviertel und immer wieder entlang der berühmten zweireihigen Pflasterstein-Grenze, die symbolisch heute den Verlauf der Berliner Mauer kennzeichnet. Schließlich machten die Reisenden Halt an der Gedenkstätte Bernauer Straße. Die Fußball- und Sportbegeisterten warfen im Olympia-Stadion einen Blick hinter die Kulissen. Danach ging es weiter in die Filmstudios Babelsberg zum Drehort von »Gute Zeiten – Schlechte Zeiten«. Andere besuchten Checkpoint Charlie, Alexanderplatz und Nikolaiviertel. Die Tour der dritte Gruppe begann in der alten Berliner Synagoge, setzte sich im Pergamon-Museum fort und endete im Berliner Dom.

Der dritte Tag stand ganz im Zeichen der Politik. Bundestagsabgeordneter Hans-Joachim Fuchtel hatte den CVJM in das Reichstagsgebäude eingeladen, wo die Teilnehmer interessante Einzelheiten aus der Historie und über den politischen Alltag erfuhren. Nach dem Mittagessen im Bürotrakt der Abgeordneten, dem Paul-Löbe-Haus, ging es auf die Glaskuppel.

Viel Zeit für seine Gäste aus dem Nordschwarzwald nahm sich der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel Im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Bei einem  Abendessen im Restaurant »Mittendrin« stellte  Claus Hassing, Vorsitzender des CVJM-Ostwerk noch die Arbeit im Landesverband Berlin-Brandenburg vor. Am anderen Morgen machte man sich nach einem Abstecher in die Schlossanlagen von Sanssoucis auf die Heimfahrt.

 „Ein unvergessliches Ereignis für alle“, zog Reiseleiterin Margit Gärtner ihr persönliches Resümee, „wir haben sehr vieles erfahren, was uns vorher unbekannt war. Die Resonanz war überwältigend. Jeder sollte mal einen solchen Besuch machen.“

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