13.03.2013

Fuchtel: äDas Miteinander unterschiedlicher Kulturen fördernô

Staatssekretär löst Zusage ein / Am Wochenende reisen 50 in der Integrationsarbeit Engagierte mitten in die Berliner Szene / OB Peter Rosenberger dabei

Freudenstadt / Calw / Horb / Pforzheim. „Das Miteinander unterschiedlicher Kulturen fördern“ – unter dieser Überschrift macht sich auf Einladung des CDU-Wahlkreisabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel am Wochenende eine außergewöhnliche Gruppe vom Nordschwarzwald aus auf den Weg in die Bundeshauptstadt.

Insgesamt 50 Personen mit Migrationshintergrund sowie zumeist ehrenamtlich Aktive in der Integrationsarbeit haben in Berlin die bislang einzigartige Gelegenheit, in einen Erfahrungsaustausch mit der Politik zu treten und auch Beispiele für gelungene Integrationsprojekte kennenzulernen. Fuchtel löst damit seine Zusage ein, die er im Rahmen seiner Gesprächsreihe mit Vertretern der Integrationsarbeit seines Wahlkreises gegeben hatte.

„Das Miteinander unterschiedlicher Kulturen zu fördern und das gegenseitige Verständnis füreinander zu stärken“, so umschreibt der Parlamentarische Staatssekretär sein Anliegen, die Integrationsarbeit in seiner Heimat weiter voranzubringen. Zusammen mit der Jungen Union hatte Fuchtel unter anderem Gespräche mit der Horber Kulturbrücke geführt und festgestellt, dass „hier wertvolle Arbeit von den verschiedensten Nationalitäten und Kulturkreisen geleistet wird“. Seine Einladung nach Berlin soll ein Zeichen der Würdigung und Anerkennung dieses Einsatzes sein und die Motivation fürs Weitermachen stärken, so Fuchtel. Der Bundestagsabgeordnete freut sich, dass nun eine im wahrsten Sinne des Wortes multikulturelle Gruppe – in der auch der Horber Oberbürgermeister Peter Rosenberger mit von der Partie ist – in die Hauptstadt reist.

Die Berlin-Reisenden erwartet – wie immer bei Reisen des Abgeordneten – ein dichtgedrängtes und abwechslungsreiches Programm mit Informationsbesuchen und Diskussionsrunden. Als einer der Höhepunkte gilt das Zusammentreffen mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, im Kanzleramt sowie die Begegnungen im sogenannten „Problembezirk“ Neukölln. Im dortigen Rathaus werden Integrationsprojekte des Stadtbezirks mit dem höchsten Migrantenanteil vorgestellt.

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