14.03.2013

Nagold als Tor zum Schwarzwald wiederbeleben

Fuchtel trifft sich mit CDU-Vorstandsspitze / Wirtschaft und Tourismus verzahnen / Nachhall der Landesgartenschau nachhaltig nutzen

Nagold als Tor zum Schwarzwald wiederbelebenIdeen zur Zukunft Nagolds entwickelten (von links): CDU-Stadtverbandsvorsitzender Kurt Reich, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und die stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Markus Fritsch und Thomas Baitinger.

Nagold. Immer wenn es seine Zeit erlaubt, macht der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in diesen Wochen bei Parteifreunden Station. Revue passieren lassen und neue Ideen sammeln, heißt die Parole. In Nagold wolle man mitarbeiten, dass der Nachhall zur Landesgartenschau 2012 als Chance nachhaltig genutzt wird, besonders auch Richtung Tagestourismus.

Die CDU werde weitere Gedanken zur Nacharbeit der Landesgartenschau formulieren, kündigte der Vorsitzende des Stadtverbandes Nagold, Kurt Reich, an. Die Großveranstaltung des letzten Jahres habe genügend Potenzial, um daraus auch künftig Konzepte für Nagold zu entwickeln. „Leute mit Ideen brauchen unsere Unterstützung“, machte Fuchtel dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Kurt Reich sowie seinen Stellvertretern Thomas Baitinger und Markus Fritsch Mut, „es ist unsere Aufgabe, diese Ideen aufzugreifen und voranzutragen.“ Das „Tor zum Schwarzwald“ müsse wiederbelebt werden.

Zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau könne auch das internationale Treffen der Flechtwerkgestalter beitragen. Nagold habe gute Chancen, in Kooperation mit dem International Institute for Integral Innovation von Professor George Teodorescu, der Flechtmanufaktur Katz und der Textilfachschule zum „Mekka der Flechtkultur“ aufzusteigen. „Wir müssen auch eine andere Welt des Denkens nach Nagold holen“, ist Fuchtel überzeugt, „um Nagold nachhaltig bekannt zu machen.“

Die CDU-Vorstandsmitglieder brachten sich ihrerseits mit einer Fülle von Ideen ein, die im Detail noch zu prüfen sind. In Gesprächskreisen und Veranstaltungen sollen verstärkt aktuelle Themen diskutiert werden. Selbst im Tourismus sehe man noch mehr Chancen für Nagold, wenn man Wirtschaft und Tourismus stärker vernetze.

Auch soll die Junge Union aktiv in die Erarbeitung der Nagolder Thesen zur Zukunft der Großen Kreisstadt einbezogen werden.

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