21.03.2013

KSK in Calw gut etabliert

Gespräch mit Heinz Josef Feldmann und Dag Baehr / Als Wahkreisabgeordneter im regelmäßigen Kontakt

KSK in Calw gut etabliert Gespräch im Rahmen des Führungswechsels beim Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr in Calw (von links). Oberst Dag Baehr, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und der scheidende Brigadegeneral Heinz Josef Feldmann.

Calw. „Normalität“ begleitet längst den Umgang der Öffentlichkeit mit den Soldaten des Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr in Calw. Das war nicht immer so, erinnerte Brigadegeneral Heinz Josef Feldmann bei einem Treffen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in der Graf-Zeppelin-Kaserne. Dazu habe auch der Bundestagsabgeordnete seinen Beitrag geleistet, sagte der Kommandeur, als er dem Politiker seinen Nachfolger Oberst Dag Baehr vorstellte.

Feldmann wird an einem einjährigen Auslandseinsatz in Afghanistan teilnehmen. Hans-Joachim Fuchtel bedankte sich für die „exzellente Zusammenarbeit“ und bekam vom Brigadegeneral den Verbandscoin überreicht. Besonders hilfsreich sei Fuchtels Wirken im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages gewesen. Der neue Kommandeur und der Abgeordnete wollen auch künftig die hervorragende Zusammenarbeit fortsetzen, betonten beide.   

Feldmann informierte den Politiker unter anderem auch über den Fortschritt der Bauarbeiten auf dem Kasernengelände. Ein Teil sei schon vor dem Winter abgeschlossen worden. Mit der Norderweiterung gehe es Ende März los, sagte Feldmann, der sich selbst als „glühender Verfechter“ einer Calwer Anbindung an das S-Bahnnetz bezeichnete.

„Sie sind der erste, der mich besucht“, stellte sich Feldmanns Nachfolger Dag Baehr dem Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel in seinem Dienstzimmer vor. Als ehemaliger Reichenhaller Gebirgsjäger habe er noch nicht erahnen können, dass er einmal Kommandeur des Kommando Spezialkräfte werden würde.

„Mir war stets wichtig, dass dieser Bundeswehrstandort im Wahlkreis bleibt“, schilderte der Staatssekretär seine Beweggründe, warum er sich für das KSK und seine Soldaten einsetze, zumal Einzelhandel und Tourismus davon profitierten. Dem neuen Kommandeur legte der Abgeordnete deshalb ans Herz, auch künftig möglichst viele Besucher nach Calw zu locken, denn „jeder, der zu uns kommt, ist auch ein Multiplikator für die Region.“ Deshalb habe er immer dafür geworben, dass Gäste der Bundeswehr in der örtlichen Hotellerie übernachten. Fuchtel dankte bei dieser Gelegenheit auch den Kommunalpolitikern im Landkreis für ihr großes Interesse an den Belangen der KSK. Fuchtel: „Das geht in verständnisvollem Dialog und ist gut so.“

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