03.04.2013

B 28: Es geht beschleunigt weiter!

Fuchtel erhält schon wieder positive Nachricht aus Bundesministerium / Letztes Stück bis Horb wird Bundesstraße / Brücke statt Bahnübergang jetzt konkret

Horb. Eine sehr gute Nachricht hat der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel aus dem Bundesverkehrsministerium in Berlin erhalten. Demnach tragen seine Bemühungen um den Neubau eines weiteren B28-Streckenabschnitts von den Rexinger Aussiedlerhöfen bis zur Horber Querspange ebenfalls Früchte.

Wie der Parlamentarische Staatssekretär Andreas Scheuer auf Anfrage von Hans-Joachim Fuchtel nun offiziell mitteilt, habe der Bund dem vom Land vorgeschlagenen Umstufungskonzept für den Abschnitt zwischen Grünmettstetten und der Horber Querspange zugestimmt. Dadurch kann „der von Ihnen angesprochene schleppende Planungsfortschritt für diesen Streckenzug beschleunigt werden.“ Konkret heißt das: Bislang verläuft zwischen Grünmettstetten und Horb offiziell nur eine Landesstraße. Die wird nun in die Bundesstraße 28 umgewidmet.

Dazu hatte es eines Umstufungskonzepts des Landesverkehrsministeriums in Stuttgart bedurft. Denn im Gegenzug wird der Ordnung halber die derzeitige Führung der B 28 über Nagold in eine Straßenkategorie nach Landesrecht abgestuft.

„Für den Landkreis Freudenstadt und die Stadt Horb bedeutet das erneut einen großen Schritt nach vorne“, kommentierte der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel die positive Nachricht aus Berlin. Denn endlich sei auch formell die Streckenführung der B 28 von Freudenstadt bis ins Horber Industriegebiet festgeschrieben.

Deshalb und weil Scheuer ausdrücklich betont, dass der Bund sehr wohl „die herausragende Bedeutung des Aus- und Neubaus dieser Verbindung von Freudenstadt bis zur Autobahn 81 für die Region“ einzustufen wisse, sehe er „jetzt bessere Chancen für eine schnellere Realisierung“, so Fuchtel. Schließlich sei die Ortsumfahrung Schopfloch auch dadurch gelungen, weil er immer wieder an der richtigen Stelle nachgebohrt habe.

Scheuer lasse außerdem wissen: „Dem Bund ist die Notwendigkeit einer Verbesserung der Verkehrsqualität auf dem genannten Streckenzug bewusst, weshalb bereits entsprechende Maßnahmen abschnittsweise vorangetrieben wurden.“ So habe man nicht nur die Schopflocher Ortsumfahrung im letzten Jahr, sondern bereits 2009 auch den drei Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Schopfloch und Grünmettstetten dem Verkehr übergeben können. Im Bau befinde sich derzeit zudem der vierspurige Ausbau der Stuttgarter Straße in Freudenstadt.

Nur der Abschnitt von Grünmettstetten bis zur Querspane L 355 a sei bislang nicht in den Vordringlichen Bedarf, sondern lediglich in den Weiteren Bedarf mit Planungsrecht eingeordnet gewesen. Aus Gründen der Verkehrssicherheit soll desweiteren der Ersatz des Bahnüberganges im Gewann Seehaus durch eine Brücke vorgezogen werden. Fuchtel: „Das ist bezüglich der Finanzierungsmodalitäten anspruchsvoll, aber die Beteiligten zeigen guten Willen, und dann kann es auch klappen.“

Erst im Januar hatte der CDU-Abgeordnete Hans-Joachim Fuchtel in einem Brief an das Bundesverkehrsministerium festgestellt, dass „der Ausbau nur schleppend vorankommt“. Deshalb hatte er Scheuer nachdrücklich darum gebeten, die Planungen für den genannten Streckenabschnitt „wohlwollend zu prüfen, damit schnell Planungsrecht erreicht werden kann.“ Fuchtel: „Bei Bürgern und Mittelstand in der Region hat der Ausbau dieser Bundesstraße einen enormen Stellenwert“. Umso erfreulicher sei jetzt die rasche Antwort aus Berlin.

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