19.04.2013

Einblicke in das wahre Politikerleben

Sophia Essrich hat im Berliner Abgeordnetenbüro viel gelernt / Praktikum bei Hans-Joachim Fuchtel

Einblicke in das wahre Politikerleben Sophia Essrich aus Altensteig lernte viel über Politik und Zeitgeschehen im Abgeordnetenbüro des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel im Paul-Löbe-Haus in Berlin.

Altensteig. Eine „großartige Erfahrung“ war nach eigenen Worten für Sophia Essrich aus Altensteig das Berufspraktikum im Abgeordnetenbüro des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel.

Die Idee dazu entstand aus ihrer Mitgliedschaft im politischen Debattierclub ihrer Schule und bei zahlreichen internationalen Regierungssimulationen, die ihr die AFNORTH International School in den Niederlanden, die Sophia Essrich derzeit besucht, ermöglicht. „Ich habe in den drei Wochen unzählige Eindrücke gewonnen, Abläufe verstanden und bin besonders beeindruckt, wie ich als Schülerin in den Alltag eines Abgeordnetenbüros integriert und sogar mit kleinen Aufgaben betraut wurde.“

Überwältigt ist Sophia Essrich auch vom Arbeitspensum der Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten sowie vom randvollen Terminkalender des Parlamentarischen Staatssekretärs. In der Sitzungswoche des Bundestages durfte die Altensteiger Praktikantin sogar Ausschuss-, Fraktions-, und Plenarsitzungen besuchen sowie die Politiker der „ersten Reihe“ hautnah erleben. „Es wurden sehr interessante Themen besprochen und ausdiskutiert“, sagt Sophia Essrich, „die drei Stunden einer Plenarsitzung gingen rasend schnell vorbei“.

Sophia Essrich erlebte sowohl hitzige Debatten als auch festliche Stunden im Berliner Reichstagsgebäude, erfuhr Hintergründe zu Geschichte, Gegenwart und Zukunft und erhielt manchen Einblick in die reale Politik jenseits der Medien. „Alle meine Erwartungen wurden übertroffen“, zieht sie ihr persönliches Fazit. Neben den Sitzungsbesuchen durfte sie Artikel in den regionalen Zeitungen auswerten, viele Telefonate entgegen nehmen, sogar Grußworte schreiben und den Entwurf für eine Antwort verfassen.

„Mein Interesse an der Politik und am Zeitgeschehen hat sich insofern noch erhöht, als dass ich spürte, dass ich Teil des Systems war, das nicht nur über mich bestimmt, sondern welches ich durch meine Mitarbeit und mein Engagement im Großen und im Kleinen mitgestalten konnte“, sagt die Altensteigerin, „diese Erfahrung wird deshalb wesentlich zu meiner beruflichen Orientierung beitragen.“

Nicht zuletzt habe sie auch die reizvolle Metropole Berlin kulturell und persönlich in ihren Bann gezogen.

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