25.04.2013

Bad Herrenalb hat Potenzial

BesprechungStaatssekretär Fuchtel und Bürgermeister Mai / Zukunft der Kur- und Touristikstadt

Bad Herrenalb hat Potenzial Über die Weiterentwicklung Bad Herrenalbs diskutierten Bürgermeister Norbert Mai sowie der CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Bad Herrenalb. Bad Herrenalb hat das Potenzial für eine gesunde Weiterentwicklung. Darin sind sich Bürgermeister Norbert Mai und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel einig: die Gartenschau 2017 wird durch die gemeinsamen Bemühungen eine gute Ausgangsbasis sein.

Die Kur- und Touristikstadt hat sich unter 41 Mitbewerbern auf Landesebene durchgesetzt. Sicher zog auch die Tatsache, dass Bad Herrenalb in 2017 ein Jubiläum feiert: die Vergabe des Stadtrechts vor 130 Jahren.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und der Bürgermeister entwickelten bei einem Arbeitsgespräch spontan Ideen, die geeignet wären, Bad Herrenalb auf touristischem Sektor wieder voran zu bringen. Denn von den einst 800.000 Übernachtungen jährlich sind heute gerade noch 320.000 übrig geblieben.

Zu einem Tourismuskonzept gehöre freilich auch, quer zu denken, sagte Fuchtel. Denn es müsse gelingen, aus Tagungsgästen Übernachtungstouristen zu machen, um sie zu längeren Aufenthalten zu animieren. „Dafür müssen Impulse gesetzt werden, die die Menschen von Bad Herrenalb so nicht von vornherein erwarten“, betonte  der Politiker.

So könnte Bad Herrenalb beispielsweise von der räumlichen Nähe zu Calw, der Geburtsstadt Hermann Hesses, profitieren, ist Fuchtel überzeugt. Kulturelle Arrangements, verknüpft mit Literaturlesungen könnten helfen, Kaufkraft in Bad Herrenalb zu binden. Oder in Zeiten moderner Kommunikationswege könnte eine Handy-App den Wanderern den Weg weisen. Verstärkt angegangen werden müssten Klinikwesen und Reha-Einrichtungen mit ihren unterschiedlichen Gesundheitsangeboten, um sie besser mit dem Tourismus zu vernetzen. Daraus könnten sogar neue Gästeangebote entwickelt werden.

Bürgermeister Mai zeigte sich begeistert, dass sich der Bundestagsabgeordnete spontan in ein „Brainstorming“ zur Weiterentwicklung der Stadt einklinkte. Dem Bürgermeister riet Fuchtel, unbedingt den Erfahrungsaustausch mit der Stadt Horb zu suchen, die im vorletzten Jahr Ausrichter des Grünprojekts, also der sogenannten kleinen Gartenschau auf Landesebene, war.

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