15.05.2013

Wolfgang Rechenhofer im Nordschwarzwald

Know-how-Partnerschaft macht┤s möglich / Tipps und Erfahrungsaustausch / Dank für Engagement / Ausbildungsangebot für junge Menschen aus Ländern mit hoher Jugendarbeitslosigkeit

Wolfgang Rechenhofer im  NordschwarzwaldAbteilungsleiter Wolfgang Rechenhofer von der Deutschen Botschaft in Athen, kommt zu Arbeitsgesprächen in den Nordschwarzwald.

Zum ersten Erfahrungsaustausch über die begonnene Know-how-Partnerschaft zwischen Kreta und Nordschwarzwald kommt der Abteilungsleiter Wolfgang Rechenhofer, der Deutschen Botschaft in Athen, zu Gesprächen mit Vertretern der Politik und der Wirtschaftskammern in den Nordschwarzwald. Neben Terminen in der Landeshauptstadt will Rechenhofer vor allem auch den Dank derjenigen überbringen, die sich aktiv an dieser Zusammenarbeit beteiligen.

Nach Erstkontakten der Landräte aus Calw, Enzkreis und Freudenstadt sowie Oberbürgermeister Gert Hager mit den Kretischen Oberbürgermeistern, gab es eine Reihe von weiteren Aktivitäten, die alsbald weitergeführt werden sollen. Schon in den nächsten Wochen werde der Althengstetter Musikverein nach Kreta aufbrechen, um dort am Tourismusprogramm mitzuwirken.

Der Diplomat und ausgewiesene Griechenland-Experte macht Station in den Landratsämtern Calw und Freudenstadt, beim Enzkreis und der Stadt Pforzheim. Da bei den nächsten Schritten auch die Wirtschaft einbezogen werden soll, trifft Rechenhofer mit den Kammern zusammen.

In Nagold wirkt Wolfgang Rechenhofer an einer Diskussionsveranstaltung des Diakonischen Werkes mit. Er wird auch mit dem Kreismusikdirektor Peter Blazicek über das Interesse aus dem Kreis der Blasmusiker in Bezug von weiteren Musikreisen sprechen und in Stuttgart Landtagspräsident Guido Wolf treffen sowie den Stuttgarter Umweltbürgermeister Werner Wölfle.

PStS Hans-Joachim Fuchtel hatte im vergangenen Jahr die Know-how-Partnerschaft initiiert. Nunmehr fängt das Projekt an, immer konkreter zu werden. Angestrebt wird unter anderem, junge Griechinnen und Griechen in die duale Ausbildung zu bringen. Fuchtel: „Wir müssen mit vielen Ideen erreichen, dass unsere Berufsschulen im jetzigen Format erhalten bleiben. Wenn einige junge Menschen aus Ländern mit hoher Jugendarbeitslosigkeit bei uns die Berufsschulen besuchen, kann das erreicht werden. Wenn die Schulen einmal Ausbildungsangebote verlieren, kommt das so schnell nicht mehr zurück.“

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