31.05.2013

Wahlkampf mal anders

Bei Wanderung wird man manches erleben / Fuchtel und Nothacker schmieden Pläne / 35 Millionen Euro für Investition in Kaserne starke Leistung

 

Wahlkampf mal andersWahlkampf auf neue Art erleben: CDU-Stadtverbandsvorsitzender Sebastian Nothacker (links) und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel MdB

 

Calw. Wahlkampf soll in Calw auf völlig neue Art erlebbar werden. Über die Sommermonate werden die politischen Unterschiede zwischen den großen Parteien auch bei dazu angesetzten Wanderungen sichtbar werden. Mehr wollen der Calwer Bundestagsabgeordnete Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Sebastian Nothacker noch nicht verraten.

Fuchtel hatte den neuen Vorsitzenden des CDU-Stadtverbands Calw, Sebastian Nothacker, aufgesucht, um mit ihm den Wahlkampf abzustimmen. Das sei seine Form für die Gestaltung eines bürgernahen Wahlkampfs: Zunächst viel mit Bürgern sprechen, dies dann in die Partei tragen, dort diskutieren, die Feinarbeit mit den Verantwortlichen ohne Zeitdruck ausformen und dann das Ganze mit viel Unterstützung aus der Partei umsetzen. Darauf habe er als Kandidat ohne Öffentlichkeit in den vergangenen Monaten viel Zeit und Mühe investiert, beschrieb Fuchtel den politischen Prozess. Immerhin seien beim zweitätigen Wahlkampfseminar in Altensteig-Wart fast 100 Anwesende gezählt worden.

Jetzt stand die Phase der Feinarbeit an. Man werde bei der Darstellung von politischen Positionen neue Wege gehen, so Fuchtel. Daran werde sich auch der CDU-Stadtverband Calw beteiligen, kündigte Sebastian Nothacker an. Der junge Rechtsanwalt sagte für seinen Verband volles Engagement zu.

Wichtige Anliegen wie das Projekt Calwer Tunnel und die stetige Begleitung der Calwer Kaserne wisse man bei Fuchtel in besten Händen. Wenn in dieser Zeit in die Calwer Kaserne 35 Millionen Euro investiert würden und die allermeisten Aufträge beim Handwerk in der Region geblieben sein, so sei dies „eine starke Leistung“, kommentierte Nothacker. Aktuell informierte Hans-Joachim Fuchtel den Vorsitzenden der Kreisstadt-CDU auch über den Stand des S-Bahnanschlusses. Fuchtel: „Hier wird viel konferiert und gerechnet, um das äußerst ehrgeizige Projekt nach vorne zu bringen. Vor allem darf keine Zeit verloren gehen, denn alles muss im Zeitfenster bis 2018 geschehen.“

Die stärkere Entwicklung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor im Raum Calw soll in nächster Zeit auf der Ideenliste der Calwer Christdemokraten ganz oben stehen, sind sich Fuchtel und Nothacker einig. Es gebe eine beachtliche Zahl von Ansatzpunkten, die es zu bewegen gelte.

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