10.07.2013

Hohe Auszeichnung für Hans-Joachim Fuchtel

Staatssekretär für Verdienste um deutsch-griechische Beziehungen geehrt / Botschafter und Staatsministerin bei Festakt in München / Professor Fthenakis überreicht Akademie-Medaille

 

Hohe Auszeichnung für Hans-Joachim Fuchtel Mit der Akademie-Medaille der Deutsch-Griechischen Akademie wurde in München der Parlamentarische Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel ausgezeichnet. Unser Foto zeigt (von links): Seine Exzellenz Panayotis Zografos, Botschafter Griechenlands in Berlin, Emilia Müller, Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Prof Dr. Wassilios Fthenakis, Präsident der Griechischen Akademie, Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Stavros Kostantinidis, Vizepräsident der Griechischen Akademie. Foto: Jochen Fiebig

 

Calw / Freudenstadt / München. Mit der höchsten Auszeichnung der Deutsch-Griechischen Akademie ist der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel im Rahmen eines Festakts am Dienstagabend in München geehrt worden. Professor Dr. Wassilios Fthenakis überreichte dem CDU-Politiker die Akademie-Medaille für seine Verdienste um die Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Auch der griechische Botschafter in Berlin, Seine Exzellenz Panayotis Zografos, und die bayerische Staatsministerin Emilia Müller würdigten Fuchtels Engagement für Griechenland in Anwesenheit zahlreicher Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft.

“Hans-Joachim Fuchtel ist zu verdanken, dass eine Know-how-Partnerschaft auf kommunaler Ebene etabliert wurde, die mit einzigartigem Erfolg eine Reihe von Projekten ermöglicht hat, die helfen sollen, Griechenland aus der wirtschaftlichen Krise zu führen“, sagte Fthenakis in bewegenden Worten. Damit habe der Beauftragte der Bundeskanzlerin für die Deutsch-Griechische Versammlung „ein Beispiel dafür gegeben, wie man in Krisenzeiten Solidarität bekunden und gemeinsam das europäische Haus bauen kann“, so der Präsident der Griechischen Akademie.

In enger Kooperation mit den in Griechenland tätigen politischen Stiftungen und unter starker Beteiligung der griechischen Seite sei die regionale Zusammenarbeit zwischen Bürgermeistern, Landräten und Gouverneuren beider Länder bei Fachkonferenzen gestärkt worden. „Dieses auch für Europa einzigartige Projekt hat nicht nur zur sachlichen Berichterstattung in beiden Ländern beigetragen, sondern auch und insbesondere die bilateralen Beziehungen vertieft“, fasste Fthenakis zusammen.

Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel erhalte die Akademie-Medaille, heißt es in der Verleihungsurkunde, „in Anerkennung seiner Verdienste um die deutsch-griechischen Beziehungen, seines großen persönlichen Engagements bei der Bewältigung der mit der Wirtschaftskrise in Griechenland zusammenhängen Herausforderungen und vor allem für die Qualität und Sensibilität seines Umgangs bei der Gestaltung der Beziehungen zwischen Deutschland und Griechenland.“.

Unermüdlich setze sich der Parlamentarische Staatssekretär für  die Entwicklung Griechenlands ein, betonte Panayotis Zografos, um mit seinen breit gefächerten Aktivitäten zu helfen. Der Botschafter war extra aus Berlin zu der Auszeichnung in die bayerische Landeshauptstadt gereist. Deshalb kenne man den Netzwerker und Kommunikationsexperten, der sich in einer für Griechenland schwierigen Situation zielstrebig um das hellenische Volk gekümmert habe, mittlerweile schon im ganzen Land. „Hans-Joachim Fuchtel ist zu einer glaubwürdigen Marke in Griechenland geworden!“

Fuchtels Herz schlage für Europa, sagte die bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Emilia Müller. Als Beauftragter für die Deutsch-Griechische Versammlung widme sich der Staatssekretär aus dem Nordschwarzwald mit Herzblut und Leidenschaft dem Wohl beider Länder und Europas. „Die Auszeichnung ist eine großartige Bestätigung für einen überzeugten Europäer“, betonte die Staatsministerin.

Fuchtel sprach in seinen Dankesworten über die Zukunft Europas. Er hob die Bedeutung der Bürgermeister und Landräte in der gesamten Arbeit der Deutsch-Griechischen Versammlung hervor. Es seien „wahre Schatzkisten“, die in der Entstehung teuer gewesen seien. Deshalb habe man sich fragen dürfen, warum man sie nicht über „Erfahrungsbrücken“ ein zweites Mal nutze. Genau dafür habe man Strategien und Instrumente geschaffen, die große Aufmerksamkeit fänden und Wirkung zeigten. Fuchtel: „In der Vernetzung Europas an den Wurzeln ist noch viel Potenzial, was im Interesse Europas dringend aktiviert werden muss.“ Der Abgeordnete dankte auch seiner Lebenspartnerin Iris Follak für die große Unterstützung seiner Arbeit, wofür es besonders starken Applaus gab.

 


 

Die Akademie-Medaille, die der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in München entgegen nehmen durfte, ist ein Werk von Erich Ott, Bildhauer und Medailleur, der zu den bekanntesten Münzgestaltern in Deutschland zählt. Ott hat unter anderem die Gedenkmünze zum 220.Geburtstag von Carl Friedrich Gauß und die 100-Euro-Gedenkmünze zur „Fußball-Weltmeisterschaft 2006“ entworfen. Außerdem hat er den Wettbewerb der UNESCO gewonnen, die Goldmünze Aachener Dom zu gestalten. Die Deutsch-Griechische Akademie verleiht die Akademie-Medaille alle zwei Jahre an Persönlichkeiten, die sich um die deutsch-griechischen Beziehungen verdient gemacht haben. Zu den Personen, die diese Auszeichnung bereits erhalten haben, zählen unter anderem Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, Erzbischof Friedrich Kardinal Wetter sowie der Metropolit Augoustinos von Deutschland und Exarch von Zentraleuropa.

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