23.08.2013

Zwei Staatssekretäre geben Startschuss

Katherina Reiche: Geld gut angelegt / Gemeinde freut sich über Besuch aus Ministerium / Vermittlung durch Hans-Joachim Fuchtel

Zwei Staatssekretäre geben Startschuss Den Startschuss für die Sanierung der Außenbeleuchtung in der neuen Ortsmitte gaben die Parlamentarische Staatssekretärin Katherina Reiche (Bildmitte) vom Bundesumweltministerium, der Parlamentarische Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel (Neunter von links), Bürgermeister Dr. Clemens Götz (Zehnter von links) und kommunale Mandatsträger vor dem Rathaus von Althengstett.

Althengstett . Gleich nach der Sommerpause geht's mit der Sanierung der Außenbeleuchtung in der neuen Ortsmitte von Althengstett los. Die effizienteren LED-Lampen helfen der Gemeinde künftig beim Stromsparen. Den Startschuss dazu gab die Parlamentarische Staatssekretärin Katherina Reiche aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit jetzt persönlich, unterstützt von ihrem Kabinettskollegen Hans-Joachim Fuchtel aus dem Bundesarbeitsministerium. Schließlich beteiligt sich der Bund mit 125.405 Euro an der Umrüstung.

Fuchtel und Reiche nutzten ihren Besuch in Althengstett auch, um die Kommunen im Nordschwarzwald für die nationalen Klimaschutzinitiativen zu sensibilisieren und über Förderprogramme zu informieren. So finanziert das Bundesumweltministerium zum Beispiel auf Antrag für zwei Jahre sogar einen Kimaschutzmanager in den Gemeinden.

"Aus meiner Sicht ist es enorm wichtig, die Wertschöpfung aus regenerativen Energien in der Region zu halten", machte sich der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel für die Gründung von Energiegenossenschaften stark. Davon hat er durch seine Initiative bereits einige auf den Weg gebracht. Denn "die Erlöse müssen da ankommen, wo die Alternativenergie erzeugt wird."

Staatssekretärin Reiche, die sich ins Goldene Buch der Gemeinde eintrug, betonte, dass die Energieversorgung der Zukunft sowohl dem Aspekt Umweltschutz als auch dem Wohlstand Rechnung tragen müsse.  Bürgermeister Dr. Clemens Götz freute sich über die wohlwollende Unterstützung aus Berlin. Nicht ohne Stolz verwies er zudem darauf, dass die Kommune in Sachen Energieeffizienz bereits eine ganze Reihe Investitionen ohne finanzielle Hilfe gestemmt habe. Ein Klimaschutzmanager sei in Althengstett bereits als Ergebnis der "Energiewerkstatt" angedacht.

Im Anschluss informierten sich die beiden Staatssekretäre im Druckhaus Weber über ein neues Verfahren zur Herstellung umweltfreundlicher Druckplatten. Dabei war unter anderem auch der fehlende Fachkräftenachwuchs in der Branche ein Thema. Leider werde zu häufig vergessen, dass die duale Ausbildung eine Stärke des Berufswesens hierzulande sei, um die andere europäische Staaten die Deutschen beneideten, waren sich Katherina Reiche und Hans-Joachim Fuchtel mit der Eigentümerfamilie Weber einig.

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