30.08.2013

Zusätzliches Potenzial am Markt nutzen

Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel bei Reck+Gass / Bundestagsabgeordneter bringt Erfahrungen ein

Zusätzliches Potenzial am Markt nutzen  Politisches Know-how für expansionswillige Horber Unternehmer (von links): Michael Reck, Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Joachim Gass und der Horber CDU-Stadtverbandsvorsitzende Thomas Kreidler.

Horb-Bildechingen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel hat die in Bildechingen ansässige Ingenieurgesellschaft Reck+Gass besucht. Er folgte damit einer Einladung von Michael Reck und Joachim Gass, die sich mit dem auslands- und projekterfahrenen Politikprofi insbesondere auch über Entwicklungshilfeprojekte austauschen wollten.

Die Horber Ingenieurgesellschaft mit ihren Geschäftsbereichen Tragwerksplanung, Instandhaltung und Bautechnische Prüfung hat in den vergangenen Jahren eine äußerst erfolgreiche Entwicklung genommen. Aktuell arbeiten über 35 Ingenieure, Konstrukteure und Verwaltungsangestellte für das Unternehmen, das eine Tochtergesellschaft in Brasilien hat.

Trotz des stetigen Wachstums „ist unser Potenzial aber sicher noch nicht ausgeschöpft“, sind sich Michael Reck und Joachim Gass einig. Und deshalb nutzten sie die Gelegenheit, um mit Hans-Joachim Fuchtel die Möglichkeiten bei sowie das Procedere von bundesweiten und internationalen Ausschreibungen intensiv zu diskutieren. Darüber hinaus ging es auch um die Mitwirkung bei Entwicklungshilfeprojekten, wie sie der Bundestagsabgeordnete bereits mehrfach im Ausland organsiert hat.

Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales konnte im Verlauf der Diskussion seine vielfältige Erfahrung einbringen. Auch und gerade mit Blick auf das weitreichende Geflecht in der Entscheidungsfindung auf nationaler und EU-Ebene.

Ein weiteres zentrales Thema der Gesprächsrunde war der fehlende Ingenieurnachwuchs in Deutschland, den auch andere Unternehmen zu spüren bekommen. Hier zeigte der Parlamentarische Staatssekretär nochmals die Initiativen der Bundesregierung auf, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dazu gehöre auch die Förderung von Deutschkursen für junge Südeuropäer in ihrem Heimatland sowie die Teilnahme an Praktika in Deutschland.

Michael Reck und Joachim Gass zeigten sich im Anschluss an das Gespräch „von dem sehr praxisnahen und unkomplizierten Erfahrungsaustausch“ äußerst angetan. Joachim Fuchtel wiederum betonte, dass Horb und seine Region stolz darauf sein dürften, Unternehmen mit derartigen Kapazitäten in ihren Reihen zu wissen.[Druckversion]