04.09.2013

Nahversorgung wichtigstes Thema

Staatssekretär Fuchtel in Neuweiler zu Gast / Anerkennung für mobilen Service / Genossenschaftsidee weiterverfolgen

Nahversorgung wichtigstes ThemaNahversorgung als Thema in Neuweiler: der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (links) im Gespräch mit Rüdi-ger Rudel aus Bad Herrenalb vom Mobilen Lebensmittelhandel Kuhfeld & Rudel sowie Bürgermeister Martin Buchwald.

Neuweiler. Im Rahmen seiner regelmäßigen Gespräche mit Bürgermeistern in seinem Wahlkreis machte der Parlamentarische Staatssekretär und CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel Halt in Neuweiler. Bürgermeister Martin Buchwald lud zum Gespräch. Die Nahversorgung mit Lebensmitteln und im medizinischen Bereich sowie die örtliche Schulstruktur waren die wichtigsten Themen.

Besonders interessierte sich Hans-Joachim Fuchtel für die Auswirkungen der demographischen Entwicklung im Raum Neuweiler. Bürgermeister Buchwald gab auf Bitte des Abgeordneten einen aktuellen Überblick über die örtlichen Schülerzahlen und Bestrebungen, sich als Gemeinde für den Erhalt der örtlichen Bildungsangebote bestmöglich einzusetzen.

Die Planung der Gemeinde zur Ansiedlung eines Dorfladens zu besseren Nahversorgung stehe weiter auf der Tagesordnung ganz vorne. Fuchtel hatte seinen Besuch so geplant, dass er in Neuweiler auch mit Rüdiger Rudel aus Bad Herrenalb vom „Mobilen Lebensmittelhandel Kuhfeld & Rudel“ auf dem Rathausplatz sprechen konnte. Rüdiger Rudel, einer der beiden Inhaber, berichtete Fuchtel und Buchwald, wie wichtig die Versorgung gerade älterer Bürger vor Ort sei und dass er dafür sogar Sonderhalte bei bestimmten Kunden einlege.

Auch wenn Neuweiler wieder einen größeren Laden bekomme, erwarte er von älteren Einwohnern Zuspruch, weil sie seinen Service schätzten. Er mache sein Geschäft seit 25 Jahren und kenne die Kundschaft. Hans-Joachim Fuchtel sprach Rüdiger Rudel seine Anerkennung für dessen Arbeit aus. Die Ergebnisse einer eingeholten Studie zum Potenzial für die Ansiedlung eines Supermarktes sowie die in der Gemeinde diskutierten Möglichkeiten eines genossenschaftlich organisierten Dorfladens unter Einbindung der örtlichen Gewerbetreibenden seien weiter zu prüfen.

Man plane auch Informationsfahrten und wolle die Bürger einbeziehen, um bereits umgesetzte Genossenschaftsprojekte in Tübingen kennenzulernen. „Die Nahversorgung entscheidet im ländlichen Raum über Wohl und Wehe einer lebendigen Gemeinde. Um diese Lebensader aufrecht zu erhalten, muss man manchmal neue und manchmal nur vermeintlich neue Wege gehen. Wichtig ist, die Sachen rechtzeitig und entschlossen anzupacken.“, so Fuchtel, der auch ermunterte, die Genossenschaftsidee weiter abzuklären.

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