05.09.2013

Ne lautete die Antwort

Nagolder Griechen danken Staatssekretär Fuchtel auf offener Straße / Mitarbeit bei Betreuung von Auszubildenden

Dank für den Einsatz in ihrem Heimatland: Nagolder Griechen wollen den Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel bei seiner Arbeit unterstützen.

Nagold . Als der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel auf dem Nagolder Vorstadtplatz Werbung in eigener Sache für die Bundestagswahl am 22. September machte und seine begehrte schwarze Zahnbürste verteilte, bekam er auf einmal griechische Laute zu hören. Es stellte sich heraus, dass sich eine Gruppe in Nagold wohnender Griechen eingefunden hatte, um dem Politiker für seinen Einsatz in ihrem Heimatland zu danken.

Fuchtel, dererlei von vielen Ereignissen dieser Art zwischenzeitlich gewohnt, ließ sich nicht lange bitten, und bald saß man in der Ecke eines Cafés, um die vielen Fragen zu beantworten. Die vornehmlich beim Automobilhersteller in Sindelfingen beschäftigten Griechen waren über den Einsatz des Staatssekretärs in Griechenland bestens informiert. Sie seien zwar schon mehr als 30 Jahre in Nagold, aber immer noch eng mit ihrer Heimat verbunden.

Auch die Nagolder Griechen fanden die Methode, wie die Reformen in Griechenland begleitet werden für richtig. Hans-Joachim Fuchtel forderte sie spontan zur Mitarbeit auf: Es kämen griechische Praktikanten in den Raum Nagold, um hier später eine berufliche Ausbildung zu machen. Sie bräuchten Kontakt und etwas Betreuung in der Anfangszeit. "Ne" - was auf Griechisch "Ja" bedeutet - war die einhellige Antwort.

Rund 80 griechische Landsleute zähle man in Nagold. Sie seien alle miteinander bekannt. In jüngerer Zeit seien neue dazu gekommen. Gerne wolle man sich engagieren und die aufgezeigte Aufgabe annehmen. Hans-Joachim Fuchtel bedankte sich für die Bereitschaft. Damit wird es auch in Nagold leichter sein, dass sich die jungen Menschen dann im Sinne einer "Willkommenskultur" zurechtfinden.[Druckversion]