12.09.2013

Hinterland zur Stuttgarter Messe

Staatssekretär Fuchtel bei Hotelier Alois Ritter / Verbesserte Auslastung / Unterstützung für Ideen des Politikers

Hinterland zur Stuttgarter MessePläne für den Tourismus erörterte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (rechts) im Gespräch mit Hotelier Alois Ritter in Bad Teinach.

Bad Teinach. Wahlzeit ist Lernzeit: Nach seinen Besuchen bei einer ganzen Reihe von Gastronomen und Hoteliers – jüngst bei Alois Ritter an der Markungsgrenze von Bad Teinach und Neubulach – kündigt der CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel mehrere Forumsveranstaltungen an. Eine Chance für das Hotel- und Gaststättengewerbe, den Nordschwarzwald als Hinterland der Stuttgarter Messe aufzuarbeiten. Bad Teinach sei beispielsweise aufgrund der Entfernung eine günstige Destination. Alois Ritter: “Wir sind hoch interessiert und danken für Ihre Initiative“.

Fuchtel wäre nicht Fuchtel, hätte er nicht schon seine Fühler ausgestreckt: “Bei der Stuttgarter Messe ist man auf jeden Fall gesprächsbereit“. Notwendig sei, die Interessen aller Beteiligten einmal gründlich abzugleichen und daraus ein Ideenpaket zu entwickeln. Die Messe liege vom Einzugsbereich her quasi vor der Haustür. Konzeptionelle Schlüsse seien daraus aber bei weitem noch nicht im möglichen Umfang erfolgt.

Das soll jetzt anders werden: „Unser Gastgewerbe hat in den letzten Jahren massive Anstrengungen unternommen, an den Standarts zu arbeiten", so Fuchtel. Es sei jetzt an der Zeit, durch mehr Wissen von einander positive betriebswirtschaftliche Ergebnisse zu erzielen. In Bad Teinach und den umliegenden Gemeinden sei man von der Messe am Flughafen zeitlich auch nicht weiter entfernt als wenn man durch den ganzen Verkehr nach Stuttgart muss.

In den letzten Jahren habe es durch Gäste des Kommandos Spezialstreitkräfte schon eine verbesserte Belegung der Hotels im Nagoldtal gegeben, bestätigte Alois Ritter. Dafür sei das Gastgewerbe sehr dankbar. Hans-Joachim Fuchtel: Das komme daher, dass der Bund beim Ausbau der Kaserne auf sein Betreiben hin zu keiner Zeit Beherbungskapazitäten für die Besucher dieser in Deutschland einzigartigen Bundeswehreinheit geschaffen habe. "Das muss nicht vom Staat gemacht werden. Dafür haben wir unser DeHoGa-Gewerbe", sagte der Staatssekretär.

Die Ankündigung der „Initiative Messe“ ist ein weiterer Bestandteil des Vorhabens des CDU-Politikers, den Tourismussektor entlang der Nagold im Raum Calw und Nagold und dann entlang der A 81 bis Horb zu stärken. Fuchtel: “Hier gibt es Chancen für zusätzliche Arbeitsplätze, was dazu führen kann, dass die Landkreise Calw und Freudenstadt wirtschaftlich noch breiter aufgestellt werden“.

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