13.09.2013

85 Prozent der Produktion bleibt in Deutschland

Rahm: Kurzarbeiterregelung half über die Krise / Berufsschulen im ländlichen Raum erhalten

85 Prozent der Produktion bleibt in Deutschland Erfolg dank hoher Fachkompetenz: der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel bei Rahm Drehtechnik in Betzweiler (von links): Bürgermeister Christoph Enderle, Florian Rahm, der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel, Ortsvorsteher Hans Ulrich Wößner und Altbürgermeister Reinhold Johne.

 

Loßburg-Betzweiler. 85 Prozent der Produktion aus der Firma Rahm Drehtechnik in Betzweiler bleibt im Land, der Rest geht nach Europa und ein geringer Teil auch nach Amerika. Zu den Kunden des metallverarbeitenden Betriebes zählen auch weltweit agierende Unternehmen. Der Erfolg rührt von einem Außendienst mit hoher Fachkompetenz. So erklärten Franz und Florian Rahm dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel die derzeitige Situation des mittelständischen Betriebes.

Während der Konjunkturkrise habe die Kurzarbeiterregelung sehr geholfen. Zu Wünschen an die Politik kam die klare Antwort: "Angela Merkel soll weitermachen, denn sie steht für eine verlässliche Politik." Während eines Firmenrundgangs konnte die Delegation mit Bürgermeister Christoph Enderle, Altbürgermeister Reinhold Johne und Ortsvorsteher Hans Ulrich Wößner Einblick in den Produktionsprozess, bei dem ein moderner Maschinenpark eingesetzt wird, gewinnen.

Der Bundestagsabgeordnete war von den klar strukturierten Produktionsprozessen in der Fertigungstechnik für Drehteile sehr angetan. Anhand der Produkte erläuterte Seniorchef Franz Rahm die Beziehungen zu Firmen mit Weltnamen, die von Betzweiler aus beliefert werden. Eine immer höhere Bedeutung gewinne der Dienstleistung für die teils langjährigen Kunden.

Fuchtel äußerte hohen Respekt vor der unternehmerischen Leistung des Seniorchefs, der das mittelständische Unternehmen als Ein-Mann-Betrieb aufbaute. Heute zählt die Firma Rahm Drehtechnik 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 1984 zog sie in das Gewerbegebiet von Betzweiler um.

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