16.09.2013

Ideen jetzt zusammenführen

Fuchtel: Es ist Bewegung drin / Motivation nutzen / Entwicklung neuer Tourismusformate / Dreieinhalb Stunden auf Markung unterwegs

Ideen jetzt zusammenführen Mehr Durchblick im Schwarzwald: In Bad Rippoldsau-Schapbach diskutierten Bernd Armbruster, der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel und Bürgermeister Bernhard Waidele.

Bad Rippoldsau-Schapbach: „Die Gemeinde hat wegen ihrer reizvollen Landschaft sicher einen bedeutenden Stellenwert bei der Entwicklung eines neuen Tourismusformats", macht der CDU-Politiker Hans-Joachim Fuchtel Bürgermeister Bernhard Waidele Mut für die Fortsetzung der Bemühungen um ein “Tal der Tiere“. Trotz Wahlkampf hatte sich der Parlamentarische Staatssekretär dreieinhalb Stunden Zeit genommen  und verschiedene Gebiete auf Gemarkung Rippoldsau-Schapbach persönlich in Augenschein genommen..

„Bäume können nur nicht wählen“, kommentierte Fuchtel später. Mitreden könne man freilich nur, wenn man sich das alles selbst angesehen habe. Es sei im übrigen schon immer sein Stil gewesen, rauszugehen und sich vor Ort "mit den Angelegenheiten in meinem Wahlkreis befassen“. An diesem Morgen trafen Bürgermeister und Staatssekretär dann auf einem der Aussichtspunkte oberhalb des Glaswaldsees Bernd Armbruster aus Schapbach. Er war schon früh mit dem Mountainbike unterwegs und sagte, um seine Meinung gefragt: “Freihalten  von  Aussichtspunkten – das ist es." Lleider sei viel zu viel zugewachsen, so dass man den Reiz der Landschaft gar nicht mehr erkennen könne.

Fuchtel erinnerte an seine Kampagne „Mehr Durchblick im Schwarzwald“, die zwischenzeitlich leider nicht mehr weiterverfolgt werde. Insgesamt bietet gerade das Gebiet von Bad Rippoldsau-Schapbach wunderbare Ausblicke, wenn man den dichten Bewuchs an einigen Stellen wieder zu Gunsten der freien Sicht öffnen würde. Gerne wolle er nach der Wahl an Gesprächen mitwirken, wie so etwas stärker erreicht werden könne.

Dass Bad Rippoldsau-Schapbach stärkerer Unterstützung bedürfe, dafür gebe es für ihn keinen Zweifel. Ganz sicher seien daher die jetzt festzustellenden Impulse für eine neue Diskussion  zu nutzen, um zu Ergebnissen und Umsetzungen zu kommen. Die Gemeinde brauche mehr wirtschaftliche Entwicklung und die müsse vornehmlich aus dem Tourismus kommen.

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