18.09.2013

Gespräch hat sich gelohnt

Geschäftsleitung nimmt aus Besuch des Staatssekretärs viele Anregungen mit / Fuchtel bei steripac

Gespräch hat sich gelohnt Auf dem Weg zum sterilen Produkt: Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (Zweiter von rechts) besucht die Firma steripac in Calw-Altburg.

Calw-Altburg . Der Anruf von Evelyn Schucker im Büro des Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel hat sich nach eigener Aussage richtig gelohnt. "Wir nehmen aus dem heutigen Gespräch viele Anregungen mit", fasste Martin Hutzler den Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs in Altburg zusammen. Die beiden Geschäftsführer der steripac GmbH hatten das Gespräch mit dem CDU-Politiker gesucht, um mit ihm über die Herausforderungen der Zukunft zu diskutieren.

Von anfangs 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat die Geschäftsleitung steripac zwischenzeitlich zu einer 60-köpfigen Belegschaft ausgebaut. Tendenz: weiter steigend. Um die Nachwuchssuche nicht dem Zufall zu überlassen, bildet steripac selber aus. Fortlaufend wird in den Maschinenpark investiert.  

Die Steripac GmbH bietet ihren Kunden aus der Medizintechnik den Service der Produktendreinigung, Montage, Verpackung und Sterilisation. "Wir begleiten den kompletten Prozess zum sterilen Produkt" erklärt Evelyn Schucker. Die Produktvielfalt vom Kniegelenk bis zum Wirbelsäulenimplantat sowie die technischen Möglichkeiten wurden dem Abgeordneten und seinen Begleitern, darunter auch Brigitte Schied, Kreisvorsitzende der Christlich-Demokratischen  Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA), bei einer Produktionsbesichtigung durch Martin Hutzler erläutert.

Die Kunden von steripac sind hauptsächlich in der Medizintechnik zuhause. Sehr aufwändig ist die detaillierte Dokumentation, die in dieser Branche streng gehandhabt wird, "denn gerade im medizinischen Bereich ist die Hygiene das A und O".

Staatssekretär Fuchtel fand das Gesehene so hochinteressant, dass er bald schon mit Kollegen wiederkommen möchte. Zumal Entwicklungen in Altburg seitens des Bundesforschungsministeriums bereits gefördert worden sind.

"Der Arbeitsmarkt verändert sich drastisch", pflichtete Fuchtel den Geschäftsführern bei. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales arbeite nachhaltig an Lösungen und sei mit entsprechenden Programmen in die Fachkräfteoffensive gegangen. Dazu gehöre, endlich auch behinderte Mitmenschen gleichberechtigt in die Arbeitswelt zu integrieren, Frauen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu geben und junge Menschen aus Südeuropa in Deutschland auszubilden, damit vor allem die Berufsschulen im ländlichen Raum eine Zukunft haben. 

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