18.09.2013

AOK ist gesprächsbereit

Staatssekretär Fuchtel spricht bei Geschäftsführer Keller vor / Ambulante Dienste im ländlichen Raum entlasten

AOK ist gesprächsbereitVerständigten sich auf eine differenziertere Betrachtung der Kostensituation der ambulanten Pflege im ländlichen Raum: AOK-Geschäftsführer Hartmut Keller (links) und der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Calw / Freudenstadt . Die Verhandlungen würden zwar auf Landesebene geführt. Die AOK Nordschwarzwald setze sich aber für eine differenzierte Betrachtung der Kostensituation in der ambulanten Pflege ein, insbesondere hinsichtlich der zu berücksichtigenden Strukturvoraussetzungen im ländlichen Raum zur Durchführung der Dienstleistungen der ambulanten Pflegeeinrichtungen. Dies versicherte Geschäftsführer Hartmut Keller dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel.

Der Bundestagsabgeordnete war nach einer Reihe von Besuchen ambulanter Pflegedienste und Teilnahme an Hausbesuchen in seinem Wahlkreis Calw/Freudenstadt bei der AOK vorstellig geworden. Dass diese Dienstleistungen im ländlichen Raum oft mit größeren Distanzen als in Ballungsräumen und damit auch mit einem höheren finanziellen Aufwand verbunden sind, ist unstrittig. Für die Krankenkassen war der Aufwand bislang auf dem Papier allerdings bei der Abrechnung gleich.

Auf diese Thematik war der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel mehrfach während seiner Tour durch seinen Wahlkreis von Mitarbeitern der ambulanten Pflegedienste angesprochen worden. Deshalb hatte er sich postwendend an die Chefetage der AOK Nordschwarzwald gewandt. In einem persönlichen Gespräch sicherte Keller dem CDU-Politiker dabei nun Gesprächsbereitschaft zu. Keller räumte ein, dass die Distanzen im ländlichen Raum differenzierter betrachtet und deshalb nicht gleich wie im städtischen Raum abgerechnet werden könnten. Man werde den Abrechnungsmodus überprüfen müssen.

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