19.09.2013

Elf-Punkte-Plan für Zeit nach der Wahl

Fuchtels Wahlkreistour mündet in Arbeitspapier für nächste Legislaturperiode / Ideenliste für Zukunft des Nordschwarzwalds

Elf-Punkte-Plan für Zeit nach der Wahl Einen Elf-Punkte-Plan für die Zeit nach der Wahl hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel für sich erarbeitet.

Calw / Freudenstadt . Einen Elf-Punkte-Plan für die Zeit nach der Bundestagswahl hat der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel für sich persönlich aufgestellt. "Wahlzeit ist für mich auch Lernzeit", sagt der Bundestagsabgeordnete nach Abschluss seiner breit angelegten Tour durch den Wahlkreis Calw/Freudenstadt, auf der er mit den unterschiedlichsten Interessengruppen ins Gespräch gekommen ist.

Seine Ideenliste für die Zukunft des Nordschwarzwalds, die unter anderem auch auf Vorschlägen von vielen Bürgerinnen und Bürgern beruht, möchte er nach der Bundestagswahl zielgerichtet weiterverfolgen. Fuchtels Elf-Punkte-Plan basiert auf unzähligen Veranstaltungen, Begegnungen, Einzelgesprächen und Unternehmensbesuchen:

1. Nahversorgung vor allem für ältere Bürgerinnen und Bürger: Konferenz mit Kommunalpolitikern und Anbietern unterschiedlicher Modelle, vom kleinen Dorfladen bis zum Frischemobil.

2. Breitbandversorgung: Der CDU-Politiker wurde wiederholt auf seine beiden Breitband-Konferenzen in Haiterbach angesprochen, die viel bewegt hätten. In Planung ist eine dritte Konferenz für Gemeinden, in denen schnelles Internet noch nicht verfügbar ist.

3. Ambulante Pflege: weitere Anstrengungen zur Verbesserung der Situation im ländlichen Raum. Gespräche am runden Tisch.

4. Tourismus bis an Kreisgrenzen heranführen: Nagold soll wieder klar erkennbar "Tor zum Schwarzwald" und der Slogan "Bist Du Gast in Horb, bist Du Hahn im Korb" wiederbelebt werden. Geplant: Konferenz mit Geschäftsleitung der Stuttgarter Messe, damit Nordschwarzwald als Hinterland zur Messe wahrgenommen wird.

5. Belebung der Dörfer durch mehr Sanierungsprogramme. Verbesserung der dörflichen Strukturen und Schaffung familienorientierten Wohnraums.

6. Ärzteversorgung: intensive Suche nach jungen Ärzten aus der Region, Willkommenskultur für Mediziner aus Südeuropa.

7. Wirtschaft: Schaffung weiterer dezentraler Wirtschaftsinseln zur Gründung neuer und zum Erhalt bestehender Arbeitsplätze.          

8. Energiewende: Wertschöpfung aus regenerativen Energien in Region halten. Gründung weiterer Bürger-Energiegenossenschaften.

9. Inklusion: Verbesserung der Arbeitsmarktchancen für behinderte Mitmenschen.

10. Integration: Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Kulturen.

11. Gesundheit: Gründung des ersten Burn-out-Cafés im Nordschwarzwald.

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