19.09.2013

Ein gefragter Tüftler

Produkte von Klotz weltweit im Einsatz / Fuchtel beim führenden Hersteller von Partikelzählern und Partikelmesssystemen

Ein gefragter Tüftler Weltweit gefragt: Markus Klotz (rechts) hat sich mit Partikelzählern und Partikelmesssystemen einen Namen gemacht. Dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel führt er die neuesten Geräte vor.

Bad Liebenzell-Unterhaugstett . Markus Klotz erlebt das immer wieder: "Viele, die zu uns kommen, sind erstaunt, dass man in einer Firma unserer Größe zugleich entwickeln, fertigen und die Produkte auch international vertreiben kann." Ähnlich erging es auch dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, als er den führenden Hersteller von Partikelzählern und Partikelmesssystemen besuchte.

Dabei erkannte der Bundestagsabgeordnete allerdings, wie viel Know-how in diesem mittelständischen Unternehmen steckt: "Wenn mal wieder ein Gesundheitspolitiker in meinem Wahlkreis zu Gast ist, werde ich den ganz gewiss zu Ihnen führen", sagte der CDU-Politiker. Dann möchte er auf jeden Fall die Pionierarbeit von Markus Klotz in den Vordergrund stellen, der gleich nach dem Studium sein Unternehmen aufgebaut hat. Heute hat sich die Firma Klotz international im Bereich Sauberkeit und Hygiene einen Namen gemacht.

Der Unternehmer erzählt dem CDU-Politiker von seiner Arbeit, als ob die das Selbstverständlichste auf der Welt ist. Klotz-Geräte spüren beispielsweise Keime in der Luft von Operationssälen auf oder kontrollieren die Reinheit von Diesel und Kerosin. Damit trägt das Unternehmen sogar zur Sicherheit des internationalen Luftverkehrs bei. Denn Partikel können Ventile verstopfen und dazu führen, dass sich ein Flugzeug plötzlich nicht mehr steuern lässt.

Fast jeder große Pharmakonzern und internationale Fluggesellschaften gehören zu seinem Kundenkreis. Aber auch Brauereien oder Forschungsinstitute stehen auf seiner Lieferliste. Im Schnitt verschickt Klotz täglich ein Partikelmessgerät. Er schätzt, dass rund 100000 Diagnostikstationen aus Unterhaugstett am Markt im Einsatz sind. Jede Woche geht eine Lieferung direkt nach Shanghai.

Dabei, erklärt der Firmengründer seinem Gast, ist die Fertigungstiefe bei Klotz mit 80 Prozent sehr hoch. "Unsere Entwicklungen sind fast immer Komplettfertigungen", sagt Markus Klotz, der mit 26 Jahren bei null angefangen hat und heute in den Branchen Pharmazie, Chemie, Diesel- und Kerosinbetankung, der Lebensmittelindustrie, Medizintechnik und in Krankenhäusern einen hervorragenden Namen hat. Sogar für die Chip-Fertigung werden seine Messgeräte eingesetzt.

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