31.10.2013

Einfallstor nach China geöffnet

Direktor Lee lädt Michael Lindner nach Hongkong ein / Fuchtel vermittelt Kontakt zu hohem Wirtschaftsrepräsentanten

Einfallstor nach China geöffnet Der Direktor des Wirtschafts- und Handelsbüros von Hongkong in Berlin, Dr. Ivan K. B. Lee (Mitte), möchte die Geschäftsbeziehungen zwischen der Firma Börlind in Altburg und der Handelsmetropole vertiefen helfen. Den Kontakt zu Geschäftsführer Michael Lindner (links) vermittelte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (rechts). Foto: Börlind

Calw-Altburg. Der chinesische Markt ist für den Naturkosmetik-Hersteller Börlind von großem Interesse. Jetzt bot sich Geschäftsführer Michael Lindner die Möglichkeit, seine Kontakte direkt in die Handelsmetropole Hongkong zu vertiefen. Auf Vermittlung des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel besuchte Dr. Ivan K. B. Lee das Unternehmen in Altburg.

Der Direktor des Wirtschafts- und Handelsbüros Hongkong in Berlin zeigte sich sehr interessiert an den Handelsbeziehungen zwischen dem Naturkosmetik-Hersteller und dem chinesischen Markt. Laut Michael Lindner ist weltweit ein zunehmendes Interesse an Naturkosmetik zu spüren. Das Unternehmen hat derzeit einen Exportanteil von 35 Prozent.

Der hohe Repräsentant der Handelsmetropole lud beim Firmenrundgang den Altburger Unternehmer spontan nach Hongkong ein, wo er die Möglichkeiten für Börlind, die Handelsbeziehungen in Asien weiter auszubauen, vertiefend diskutieren will. „Für uns ist das eine ganz tolle Chance“, sagte Michael Lindner, „schließlich ist Hongkong das Einfallstor nach China.“ Deshalb verspreche er sich vom Kontakt zu Dr. Ivan K. B. Lee unter anderem auch einen weiteren Ausbau der Handelsbeziehungen mit dem Reich der Mitte. Die Chinesen seien vor allem deshalb brennend an Naturkosmetik interessiert, weil sie um ihre verschmutzte Umwelt wüssten. „Die wollen etwas dagegen tun“, sagte Lindner, „Biokosmetik ist auch für China ein Superthema.“

Der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel freute sich, dass seine Initiative auf Anhieb auf fruchtbaren Boden gefallen ist. „Das macht gute Wirtschaftspolitik aus“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär, „nicht nur drüber reden, sondern gleich die passenden Kontakte aufzubauen.“ Im Falle Börlind sei ihm das nicht schwer gefallen, denn er wisse um die Innovationskraft des Naturkosmetik-Herstellers und wie gut das Unternehmen unter der Geschäftsführung von Michael Lindner aufgestellt sei.

Das mittelständische Familienunternehmen zählt zu den führenden Anbietern von hochwertigen, natürlichen Schönheits- und Körper- pflegeprodukten. Zur Herstellung der Börlind-Kosmetik werden hochwertige Rohstoffe, vorwiegend aus ökologischem Anbau, verwendet. Das Unternehmen kann auf eine fast sechzigjährige Erfahrung zurückgreifen. Produkte aus Altburg werden in 38 Ländern vertrieben, wobei der Export zunehmend an Bedeutung gewinnt.

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