27.12.2013

Mehr Botschafter und Delegationen wollen Nordschwarzwald besuchen

Staatssekretär Fuchtel dankt Wählern / Interesse an Erfahrungen vor Ort / Weiter aktive Präsenz / Kampf um jeden Euro für Straßenbau

Mehr Botschafter und Delegationen wollen Nordschwarzwald besuchenHans-Joachim Fuchtel möchte sich auch in seinem eigenen Wahlkreis über Beispiele, Projekte und Erfahrungen im Blick auf seine neuen Aufgaben informieren.

Calw / Freudenstadt / Berlin. Zum Jahresende wendet sich der erneut in die Bundesregierung berufene CDU-Abgeordnete Hans-Joachim Fuchtel an die Wähler im Nordschwarzwald: „Es ist mir ein Anliegen, für das großartige Vertrauensvotum zu danken. Das hat sicher dazu beigetragen, dass der Wahlkreis Calw/Freudenstadt wieder in der Bundesregierung vertreten ist.“ Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), wie das Ministerium offiziell heißt, schiebt gleich eine Bitte an alle Firmen, kirchlichen und sonstigen humanitären Organisationen in der Region nach, die auf diesem Gebiet aktiv sind.

Fuchtel: „Bitte melden! Mich interessieren Erfahrungen, Probleme und Ideen, die in die Berliner Arbeit einmünden können.“ Schon wenige Tage nach Amtsantritt zeichnet sich im Übrigen bereits ab, dass mehr Botschafter und ausländische Delegationen den Nordschwarzwald besuchen möchten. Fuchtel: „Das bringt zusätzliche Chancen für Tourismus und Mittelstand in der Region.“

Zu seiner Ernennung seien weit mehr als 500 Gratulationen aus der Bürgerschaft gekommen, berichtet der Politiker: „Ich freue mich darüber und habe alle gelesen. Wenn ich jedoch alle beantworte, fehlt das an anderer Stelle an der Arbeitszeit. Daher bitte ich um Verständnis, wenn ich mich hierfür auf diesem Wege öffentlich bedanke.“

An Herausforderungen werde es ihm ganz sicher nicht fehlen. Denn Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihn zusätzlich gebeten, seine parteiübergreifend als erfolgreich eingeschätzte Arbeit als Beauftragter der Bundesregierung für die Deutsch-Griechische Versammlung weiter zu führen.

Trotzdem will der Parlamentarische Staatssekretär seine Wahlkreisarbeit im bisherigen Stil fortsetzen: mit den bewährten regelmäßigen Sprechstunden als direkter Kontakt zum Bürger, der Vermittlung von politischen Programmpunkten bei Berlinbesuchen, dem engen Kontakt zu den Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern, Verbänden und Vereinen sowie der Initiierung von politischen Aktionen. Fuchtel: „Vor allem höchste Wachsamkeit, damit die Straßenbauvorhaben planerisch vorankommen. Um jeden Euro für die Investitionen wird gekämpft.“

Der Status seines Ministeriums, wo er an der Seite des Bundesministers Dr. Gerd Müller (CSU) arbeitet, beschreibt der Parlamentarische Staatssekretär wie folgt: Deutschland erhält regelmäßig weltweit Anerkennung für seine Rolle im internationalen Dialog und zeigt sich als verlässlicher Partner der Länder des Südens und Ostens. Entscheidenden Anteil daran habe das BMZ, welches auf eine 50-jährige Geschichte zurückblicken könne. Entwicklungszusammenarbeit werde heute als globale Struktur- und Friedenspolitik verstanden. Sie solle helfen, Krisen und Konflikte friedlich zu bewältigen und die knappen Ressourcen gerechter zu verteilen. Außerdem solle sie einen Beitrag dazu leisten, die Umwelt für die nächsten Generationen zu bewahren und die weltweite Armut zu verringern. Um diese Ziele zu erreichen, müsse Entwicklungspolitik auf verschiedenen Ebenen ansetzen. Außen-, Handels-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik seien heute eng miteinander verzahnt. Die Aufgaben des Ministeriums seien dementsprechend vielfältig.

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